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Bibliographische Angaben zur Publikation

Individuelle Qualifizierungswege Jugendlicher im Übergang von Schule in Ausbildung/Beschäftigung

Werkstattbericht



Sammelwerk / Reihe:

Modellversuchsreihe Innovationen in der Berufsausbildungsvorbereitung: Projekt INKA III: INnovative Konzepte in der Ausbildungsvorbereitung benachteiligter Jugendlicher


Autor/in:

Voigt, Birgit; Schünemann, Gabriele; Slomski, Ruth


Herausgeber/in:

Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik - INBAS


Quelle:

Offenbach a. M.: Eigenverlag, 2001, 102 Seiten: PDF


Jahr:

2001



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Abstract:


Der Bericht wurde im Rahmen der Modellversuchsreihe Innovative Konzepte in der Ausbildungsvorbereitung benachteiligter Jugendlicher (INKA III) erarbeitet. Das Projekt INKA III wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) gefördert.

Der Werkstattbericht dokumentiert Aktivitäten, die im Rahmen der Modellversuchsreihe 'Innovative Konzepte in der Ausbildungsvorbereitung' (INKA) für benachteiligte Jugendliche stattgefunden haben. Übergreifendes Ziel dieser sich insgesamt über vier Jahre erstreckenden Modellversuchsreihe war es, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Ausbildungsvorbereitung im Rahmen des bundesdeutschen Berufsbildungssystems zu leisten und die Brückenfunktion von Maßnahmen und Angeboten zwischen Schulsystem und beruflicher Bildung zu stärken.

Die Bundesanstalt für Arbeit finanzierte die Durchführung der Modellversuche, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung förderten das Begleitprojekt. Dies geschah in Begleitung von 19 Modellversuchen der Bundesanstalt für Arbeit und in enger Zusammenarbeit mit ihren Durchführungsträgern und den zuständigen Arbeitsämtern vor Ort.

Basierend auf dem Runderlass 42/96 der Bundesanstalt für Arbeit zielte INKA darauf ab, Ausbildungsvorbereitung und Berufsausbildung stärker miteinander zu verknüpfen, die Kooperation zwischen Trägern, Berufsschulen und Betrieben zu intensivieren, den Aufbau von Netzwerken zu fördern sowie die Entwicklung von Konzepten und Verfahren der individuellen Förderung zu begleiten.

In den zwei Phasen von INKA (I, II) wurden beträchtliche Erkenntnisse gewonnen, differenzierte Evaluationsbefunde und vielfältige Materialien erarbeitet. Entwicklungsprozesse bei Akteuren - vor allem die Stabilisierung von Kooperationsbeziehungen -konnten jedoch nicht in allen Fällen abgeschlossen werden. So entschied das Ministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen einer Projektverlängerung INKA III diese Entwicklungen zu verfolgen und ihre Erfahrungen zu sichern. Ausgewählte Themen sollten vertiefend ausgewertet und die Ergebnisse in die Breite der Trägerlandschaft transferiert werden.

Eines dieser zu vertiefenden Themen sind 'die individuellen Qualifizierungswege Jugendlicher im Übergang von Schule in Ausbildung/Beschäftigung'. Die Entscheidung für dieses Thema resultiert aus der Tatsache, dass in den bisherigen Untersuchungen die Jugendlichen selbst als Betroffene und Expert( inn)en ihres Lebens nur unzureichend direkt zu Wort gekommen sind. Die Anforderungen an Jugendliche sind jedoch stetig gewachsen und spiegeln sich in der aktuellen Fachdiskussion in solchen Schlagworten wie 'Wissensgesellschaft', 'Informationsgesellschaft', 'lebenslanges Lernen', Zukunftskompetenz'1, 'Modernisierungsverlierer' (vgl. Baur/ Storz 2001) etc. wider.

Zentrale Aufgabe einer vertiefenden Auswertung war es, den Stellenwert der Ausbildungsvorbereitung in der beruflichen und sozialen Entwicklung aus Sicht der Jugendlichen näher zu beleuchten. Von besonderem Erkenntnisinteresse war dabei die Frage, welche Faktoren sich förderlich beziehungsweise hemmend auf die Integration von Jugendlichen auswirken, um daraus Rückschlüsse auf die Gestaltung der Förderkonzepte zu ziehen.

Den Ausgangspunkt für die Untersuchung bildeten zunächst die Ergebnisse der telefonischen Nachbefragungen ausgewählter TeilnehmerInnen berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen. Im Rahmen von INKA III wurden zusätzlich acht narrative themenzentrierte Interviews mit Jugendlichen durchgeführt, deren Auswertung im Zentrum des Werkstattberichts steht. Die Ergebnisse werden außerdem in den Kontext der aktuellen Fachdiskussion und ausgewählter wissenschaftlicher Veröffentlichungen gestellt.

- Im ersten Kapitel wird die Ausgangslage, d.h. die Situation junger Menschen mit besonderem Förderbedarf, noch einmal kurz dargestellt.
- Das zweite Kapitel bietet eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Modellversuchsreihen INKA I und II.
- Das dritte Kapitel besteht aus drei Teilen:
1) Vorangestellt wird eine kurze Erläuterung des Forschungsdesigns.
2) Im Anschluss werden zwei ausgewählte Fallbeispiele ausführlicher dargestellt und analysiert, die als Kontrastbeispiele für eine gelungene beziehungsweise eine misslungene Integration von TeilnehmerInnen berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der Arbeitsverwaltung in Ausbildung/ Beschäftigung stehen sollen.
3) Der dritte Teil enthält eine übergreifende Auswertung aller acht Interviews, die den Blick stärker auf strukturelle und methodisch-didaktische Fragen richtet, dabei aber die Jugendlichen selbst zu Wort kommen lässt.
- Im vierten Kapitel sind noch einmal wesentliche Erkenntnisse und Ergebnisse dieser Untersuchung zusammengefasst. Der Werkstattbericht schließt an dieser Stelle Empfehlungen für eine Weiterentwicklung bestehender Förderkonzepte ein, die eine stabile Brücke schlagen müssen zwischen den Kompetenzen, Potenzialen, individuellen Interessen und Neigungen der Jugendlichen auf der einen Seite und den gesellschaftlichen Erfordernissen auf der anderen Seite.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


INBAS GmbH
Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH
Homepage: https://www.inbas.com/startseite.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV304902


Informationsstand: 10.08.2004

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