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Bibliographische Angaben zur Publikation

Versorgung und soziale Integration von Epilepsiekranken in Bayern

Medizinische Versorgung im Freistaat Bayern



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (STMAS)


Quelle:

München: Eigenverlag, 2001, 50 Seiten: Broschur


Jahr:

2001



Abstract:


Epileptische Anfälle gehören zu den häufigsten neurologischen Störungen. Im Lauf des Lebens treten bei circa fünf Prozent der Bevölkerung vereinzelte epileptische Anfälle auf, ohne dass sich daraus eine chronische Erkrankung entwickelt. An einer chronischen Epilepsie leiden circa 0,5 bis ein Prozent der Bevölkerung, das sind in Bayern immerhin 60.000 bis 120.000 Menschen. In der Antike galt die Epilepsie als sogenannte heilige Krankheit, eine Bezeichnung, die nicht mehr zeitgemäß ist. Bereits Hippokrates glaubte an den körperlichen Ursprung der Epilepsie. Heute weiß man, dass sie eine organische Erkrankung des Gehirns ist.

Das Beispiel berühmter Persönlichkeiten wie Julius Cäsar, Isaak Newton oder Fjodor Dostojewski zeigt, dass Epilepsiekranke nicht nur ein ganz normales Leben führen, sondern sogar zu außergewöhnlichen Leistungen befähigt sein können. Trotz der modernen Erkenntnisse der Medizin sind Epilepsiekranke immer noch vielen Vorurteilen ausgesetzt. Die Wurzeln dieser Diskriminierung sind Unwissenheit und Angst.

Die Broschüre wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger und will durch sachliche Information dazu beitragen, die häufig noch bestehenden Ängste und Vorbehalte gegenüber Epilepsiekranken abzubauen. Darüber hinaus will sie den Menschen mit epileptischen Krankheiten, ihren Familien und Angehörigen aufzeigen, in welchen Einrichtungen sie medizinische Hilfe erhalten und wo sie bei schulischen, beruflichen und familiären Problemen qualifizierte Beratung erfahren können.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Broschürenbestellportal der Bayerischen Staatsregierung
Homepage: https://www.stmas.bayern.de/broschueren/index.php

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2898


Informationsstand: 04.10.2005

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