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Bibliographische Angaben zur Publikation

Integrationsfirmen als Element der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung

Dipl.-Arbeit für die Prüfung zum Erwerb des Akademischen Grades Dipl.-Sozialarbeiter/-Sozialpädagoge im Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel



Autor/in:

Stickel, Michael


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Kassel: Eigenverlag, 2004


Jahr:

2004



Abstract:


Die Arbeit geht der zentralen Fragestellung nach, welchen besonderen gesetzlichen Auftrag Integrationsprojekte verfolgen und wie sich die Umsetzung der damit einher gehenden Aufgaben in der Praxis gestaltet.

Im Mittelpunkt der theoretischen Analyse stehen zunächst die Verortung der Integrationsprojekte im System der beruflichen Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderung, sowie die Betrachtung der allgemeinen gesetzlichen Rahmenbedingungen der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Nach einer anschließenden kurzen Skizzierung der Entstehung und Entwicklung der Integrationsfirmen folgt schließlich die Darstellung der Integrationsprojekte gemäß der zentralen Fragestellung. Aus der theoretischen Analyse ergeben sich jedoch weitere Fragestellungen, zu deren praxisnaher Betrachtung eine empirische Untersuchung angestrebt wurde.

Zu der methodischen Vorgehensweise der Diplomarbeit ist Folgendes anzumerken: Anhand der bisherig erschienenen Literatur - überwiegend in der Form von Gesetzestexten und deren Erläuterungen - war es nur bedingt möglich, die Umsetzung der Aufgaben der Integrationsprojekte und daraus resultierende weiterführende Fragestellungen zu ergründen.

Darüber hinaus ist zum Stand der Forschung festzuhalten: Die Fachberatung für Arbeits- und Firmenprojekte (FAF) gGmbH führte im Lauf der Jahre verschiedene Studien - insbesondere in den Bundesländern Bayern, NRW und Berlin durch - und stellte auch die wissenschaftliche Begleitung des Modellversuches Integrationsprojekte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung von 1998-2001. Bislang sind jedoch keine praxisbezogenen Studien zu Integrationsfirmen beziehungsweise -projekten in Hessen veröffentlicht worden.

Vor diesem Hintergrund wurde als empirischer Teil der Arbeit eine schriftliche Befragung durchgeführt. Das Ziel der Untersuchung ist es, verschiedene Informationen zu praxisbezogenen Aspekten der Situation der hessischen Integrationsprojekte zu erheben. Der hierzu konstruierte Fragebogen wurde neben der Literaturrecherche anhand von verschiedenen Vorgesprächen mit Vertretern von Integrationsprojekten und teilweise in Anlehnung an bereits von der FAF durchgeführte Studien entwickelt.

Adressiert an die Arbeitgeberseite der hessischen Integrationsprojekte beruht der Fragebogen auf folgenden weiteren Fragestellungen, die sich, wie bereits erwähnt, unter anderem aus der theoretischen Analyse der zentralen Fragestellung ergeben:

- Hat die gesetzliche Verankerung der Integrationsprojekte im SGB IX zu einer Zunahme ihrer Anzahl geführt und welche Beschäftigungseffekte gehen von ihnen aus?
- Welche Personengruppen von Menschen mit Behinderung werden in den Integrationsprojekten (vorrangig) beschäftigt?
- Welche Personen und Institutionen sind an der beruflichen Eingliederung von schwerbehinderten Menschen innerhalb der Integrationsprojekte beziehungsweise an der Umsetzung ihrer Aufgaben beteiligt?
- Wie erfolgt die finanzielle Förderung der Integrationsprojekte und inwieweit wird sie den Anforderungen der betrieblichen Praxis gerecht?
- Welche Faktoren tragen zur betriebswirtschaftlichen Situation der Integrationsprojekte bei und wie stellt sich diese dar?

Die Ausführungen zu diesen Fragestellungen erfolgen daher überwiegend im empirischen Teil der vorliegenden Arbeit. Zur Ergänzung der schriftlichen (quantitativen) Befragung wurde ein (qualitatives) Leitfadeninterview beim hessischen Integrationsamt geführt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2766


Informationsstand: 21.03.2007

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