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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die berufliche Rehabilitation im Kontext der Lebensgeschichte - eine biografieanalytische Studie

Diplomarbeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fachbereich Soziale Arbeit



Autor/in:

Leonhardt, Katja


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

München: Grin, 2004, 200 Seiten


Jahr:

2004



Abstract:


Struktur der Arbeit: Zunächst erhält der interessierte Leser einen umfassenden Einblick in den Komplex der beruflichen Rehabilitation. Zunächst wird der Begriff der beruflichen Rehabilitation näher betrachtet. So werden über einen historischen Abriss hinweg die Begrifflichkeiten von Rehabilitation und Behinderung näher erläutert, der Bereich der Rehabilitation im Allgemeinen mit seinen Zielen, Grundsätzen und vorgesehenen Leistungen vorgestellt, und im Anschluss daran die berufliche Rehabilitation im Speziellen skizziert, um den mit diesem Thema möglicherweise weniger vertrauten Leser einen entsprechenden Überblick zu verschaffen.

Diesem schließt sich mit Kapitel 3 eine kurze Darstellung dessen an, was die Aufgaben Sozialer Arbeit im Feld der beruflichen Rehabilitation sind beziehungsweise welche Rolle sie dort einzunehmen versucht. Da im Mittelpunkt der Arbeit die Biografien von (ehemaligen) Berufsrehabilitanden stehen, setzt sich das vierte Kapitel zunächst mit methodologischen und methodischen Fragen auseinander, um in einem zweiten Teil den konkreten Forschungsverlauf vorzustellen.

Den umfangreichsten Teil der Arbeit stellen die Darstellung und die Auswertung der biografischen Stegreiferzählungen dar. Da es unmöglich ist, alle 15 erhobenen Interviews in ihrer ganzen Länge vorzustellen, andererseits aber eine biografieanalytische Studie von umfangreichen und differenzierten Einblicken in die Lebensgeschichten Betroffener lebt, hat sich die Verfasserin für die ausführliche Präsentation von zwei ausgewählten Stegreiferzählungen entschieden (Kapitel 5 und 6). Besonders bedeutsam erschien ihr dabei auch immer wieder der Rückgriff auf den Originalton der Interviews, um die subjektiven (Re) Konstruktionen, die Darstellung der lebensgeschichtlichen Verläufe etc. der Erzählenden erfassen und ihre Interpretationen nachzeichnen zu können.

Das siebte Kapitel enthält hingegen den Versuch, aus der Fülle des konkreten Datenmaterials eine theoretische Verdichtung zu den Themen von Biografie und beruflicher Rehabilitation zu entwickeln. Dabei ging es darum, über das einzelne Interview hinauszublicken, um zu allgemeineren (theoretischen) Erkenntnissen zu gelangen. Dabei kann die abschließende vergleichende Betrachtung nicht als ein repräsentatives Ergebnis für die Gesamtheit aller Fälle von beruflicher Rehabilitation und beruflich rehabilitierten Menschen betrachtet werden, zudem die Autorin auch keinen Anspruch auf vollständige Abgeschlossenheit formuliert, da sich die Komplexität des Lebens nicht in die Ausführungen einer Diplomarbeit bannen lässt. Nichtsdestotrotz enthält die Arbeit eine Vielzahl von Einsichten und Anregungen, denen vielleicht - so die Hoffnung der Verfasserin - in weiteren theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen nachgegangen wird.

(Gem. Autorenreferat)


Weitere Informationen:


Schlagworte:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


GRIN Publishing GmbH
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Homepage: https://www.grin.com/de/

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Referenznummer:

R/NV2654


Informationsstand: 21.02.2007

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