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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeit für Menschen mit Behinderung

Gesamtfiskalische Betrachtung verschiedener Beschäftigungsarten in Rheinland-Pfalz



Autor/in:

Egner, Annemarie


Herausgeber/in:

Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz (MASFG)


Quelle:

Mainz: Eigenverlag, 2005, 4. überarbeitete Fassung vom 27. Oktober 2005, 143 Seiten


Jahr:

2005



Link(s):


Link zu der Studie (PDF, 2,2 MB).


Abstract:


Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen ist ein gesamtgesellschaftspolitisches Ziel, das verstärkt auch von der Regierung des Landes Rheinland-Pfalz verfolgt wird.

In ihrer Rede anlässlich der 2. Fachtagung Zukunftsaufgabe Integrationsbetriebe am 22. November 2004 betonte Staatsministerin Malu Dreyer, dass dabei zukünftig die Integration schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Vordergrund stehe.

Die Umsetzung gleichwertiger Lebensbedingungen komme in der gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben zum Ausdruck, denn Erwerbsarbeit bedeute nicht nur die Sicherung des Lebensunterhalts, sondern wirke in erster Linie identitätsstiftend.

Oberste Zielsetzung ist demnach eine weitreichende Integration mit der Folge, dass die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben und damit auch am Arbeitsleben zur Alltäglichkeit wird. Um dies zu erreichen, ist die Gesellschaft für die Belange, Probleme und Möglichkeiten behinderter Menschen zu sensibilisieren und den Unternehmen ihre diesbezügliche soziale Verantwortung näher zu bringen.

Integrationsprojekte sind dem allgemeinen Arbeitsmarkt zuzuordnen und bieten daher eine Chance, die genannten Ziele zu verwirklichen. Sie bieten darüber hinaus interessierten Menschen in anerkannten Werkstätten eine zusätzliche Möglichkeit, den Übergang aus einer Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt erfolgreich zu vollziehen.

Die politischen Zielsetzungen zu erreichen, ist eine Aufgabe der Politik. Sie muss darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass die Zielerreichung möglichst kostengünstig vollzogen wird, um ihre Handlungsfähigkeit die sich im öffentlichen Haushalt widerspiegelt auch in anderen wichtigen Bereichen nicht einzuschränken.

Aus diesem Grunde wurde vom Ministerium für Arbeit, Soziales Familie und Gesundheit diese Studie in Auftrag gegeben, welche die Kosten eines Integrations-Arbeitsplatzes mit denen eines Platzes in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder denen der Arbeitslosigkeit vergleicht.

Im Vordergrund stehen dabei die gesamtfiskalischen Wirkungen der verschiedenen Szenarien im föderalen System. Zudem wird versucht, mögliche Ansatzpunkte einer veränderten Finanzierung aufzudecken und eine weiterführende Betrachtung anzuregen.

[Einleitung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz (MSAGD)
Homepage: https://msagd.rlp.de/de/startseite/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2116


Informationsstand: 18.07.2006

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