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Bibliographische Angaben zur Publikation

Erfolg und Nutzen einer psychosomatischen Rehabilitation: Vergleich von Rehabilitanden mit und ohne Rentenüberlegung

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)



Sammelwerk / Reihe:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner


Autor/in:

Henn, Jessica; Kessemeier, Franziska; Nübling, Rüdiger [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 255-257


Jahr:

2020



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 7 MB)


Abstract:


Eine negative subjektive Erwerbsprognose des/der Rehabilitand:in ist einer der wichtigsten Prädiktoren für eine folgende Erwerbsminderungsrente (Mittag et al., 2003). Erwerbsminderungsrentner:innen haben eine sehr schlechte Rückkehrprognose (circa 6 Prozent) (Kobelt et al., 2009), obwohl sie häufig die feste Absicht zur Rückkehr ins Erwerbsleben haben (circa 43 Prozent) (Zschucke et al, 2016).

Als eine Hauptursache für gesundheitsbedingte Frühverrentungen gelten seit Anfang der 2000er psychische Erkrankungen (Bundespsychotherapeutenkammer, 2013). Daher sollten insbesondere Patient:innen mit psychischen Erkrankungen, die überlegen eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen, durch die Behandlung in der medizinischen Rehabilitation erreicht werden, um so den Eintritt in die Erwerbsminderungsrente zu verhindern.

Die vorliegende Studie vergleicht die Erreichbarkeit und den Nutzen einer stationären psychosomatischen Rehabilitationsmaßnahme für
Patient:innen, die überlegen einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen und solchen, die dies nicht tun. Hierbei werden Faktoren betrachtet, die das Behandlungsergebnis beeinflussen. Diese umfassen, neben soziodemographischen und krankheitsbezogenen Variablen, auch psychotherapeutische Wirkfaktoren, insbesondere die therapeutische Beziehung (Flückiger et al., 2019).

Anhand der großen Inanspruchnahme-Stichprobe einer Arbeiterrentenversicherung soll unter anderem untersucht werden,
(1) welche soziodemographischen Besonderheiten Patient:innen mit Rentenwunsch aufweisen,
(2) ob Patient:innen mit Rentenwunsch von ihrer psychosomatischen Rehabilitation profitieren und
(3) ob sie sich hinsichtlich ihrer aufgebauten therapeutischen Beziehung unterscheiden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1496x064


Informationsstand: 30.12.2020

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