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Bibliographische Angaben zur Publikation

Quantitative und qualitative Analyse von Präventions- und Rehabilitationsaspekten in Inklusionsvereinbarungen

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)



Sammelwerk / Reihe:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner


Autor/in:

Eberhardt, Constantin


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 227-229


Jahr:

2020



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 7 MB)


Abstract:


Durch eine Auswertung des Inhalts von Inklusions- und Integrationsvereinbarungen gemäß § 166 SGB IX verschiedener Betriebe und Dienststellen aus der Datenbank des Instituts der deutschen Wirtschaft e.V. (www.rehadat-gutepraxis.de) wurde untersucht, in welcher Häufigkeit und in welchem Umfang Gesichtspunkte von Prävention und Rehabilitation tatsächlich Berücksichtigung finden.

Präventive Aspekte sind dabei grundsätzlich all jene Regelungen, die vorsorglich der Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigungen schwerbehinderter Menschen unmittelbar aus dem Berufsleben dienen sollen - typischerweise durch die Vereinbarung der Einrichtung sicherer Arbeitsplätze, persönlichkeitsfördernde, angenehme Arbeitsbedingungen und Maßnahmen der Gesundheitsförderung (Knittel, § 166 SGB IX Randnummer 71 f.). Der Rehabilitation dienen Vereinbarungen, die auf eine wirksame Wiedereingliederung in das Erwerbsleben nach einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer Behinderung oder drohenden Behinderung zielen.

Inklusionsvereinbarungen sind ihrer Natur nach Zielvereinbarungen, die untersuchten Beispiele wurden deshalb vor allem hieran gemessen. Der Fokus der Analyse lag zum einen auf der Identifizierung von übergeordneten Inklusionszielen für Betrieb/Dienststelle, darüber hinaus auf Aspekten der Durchführung beziehungsweise Zielerreichung. Besonderes Augenmerk galt dabei Regelungen, die eine zeitliche Strukturierung der Veränderungsprozesse, respektive regelmäßige Prüffristen bezüglich der Umsetzung anstrengen (dazu Düwell, in: Dau/Düwell/Joussen, SGB IX, § 166 IX Randnummer 26). Da die rechtswissenschaftliche Literatur im Rahmen einer solchen effektiven Prozessausgestaltung insbesondere Vereinbarungen zur konkreten Zusammenarbeit und Kompetenzverteilung postuliert (Feldes 2018, SGB IX, § 166 Randnummer 36), wurden auch diese Aspekte in den Blick genommen.

Unter beispielhafter Bezugnahme auf entsprechende Vereinbarungen wurden Regelungen identifiziert, die aus Beschäftigtenperspektive im Sinne der 'Best practice' effektiven Schutz vermitteln können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1496x059


Informationsstand: 30.12.2020

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