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Bibliographische Angaben zur Publikation

Jahresbericht 2007

Daten und Fakten zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben



Sammelwerk / Reihe:

LVR-Jahresbericht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

LVR-Integrationsamt


Quelle:

Köln: Eigenverlag, 2008, 55 Seiten: Broschur


Jahr:

2008



Abstract:


Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt; die Zahl der Erwerbstätigen steigt und es gibt wieder mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Diese Erholung am Arbeitsmarkt erreicht nun auch die schwerbehinderten Menschen: bis Ende des Jahres sinkt ihre Arbeitslosigkeit um 12 Prozent.

Über 800.000 Arbeitsplätze bei beschäftigungspflichtigen Arbeitgebern sind bundesweit mit schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen besetzt. Nordrhein-Westfalen steht dabei mit einer Beschäftigungsquote von 4,7 Prozent ganz oben. Erfreulich ist, dass auch die Zahl der Anträge auf Zustimmung zur Kündigung eines schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen innerhalb eines Jahres um rund 25 Prozent gesunken ist auf den niedrigsten Stand seit Mitte der neunziger Jahre.

Positiv entwickelt sich auch die Zahl der Fördermaßnahmen: Arbeitgeber haben vom Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland und den 39 örtlichen Fürsorgestellen im Rheinland in 2007 Fördermittel in Höhe von 24,2 Mio. Euro erhalten. In den 42 Integrationsunternehmen im Rheinland wurden seit 2001 rund 1.200 Arbeitsplätze geschaffen; 560 Arbeitsplätze sind mit schwerbehinderte Menschen besetzt.

Im Jahre 2007 konnten mit Mitteln aus dem Bundesarbeitsmarktprogramm Job 4000 und Zuschüssen aus dem Europäischen Sozialfonds 66 Arbeitsplätze für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen gefördert werden. Aktuell steht nur jeder 28. behinderte Jugendliche in einem Ausbildungsverhältnis - deshalb ist es dem LVR-Integrationsamt ein besonderes Anliegen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Behinderung eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Das Handlungsfeld Übergang Schule - Beruf mit unterschiedlichen Förderansätzen ist dazu ein wichtiger Schritt und wird fortgesetzt. Rund ein Viertel der rheinischen Arbeitgeber beschäftigen gar keine schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen. Um in Zukunft auch diese Unternehmen dafür zu gewinnen, Arbeits- oder auch Ausbildungsplätze mit behinderten Menschen zu besetzen, bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVR-Integrationsamtes neben der finanziellen Förderung auch verstärkt ihre Beratungsleistung an.

Das Ziel ist passgenaue, individuelle und flexible Lösungen für Arbeitgeber und schwerbehinderte Beschäftigte zu finden. Beratung von Arbeitgebern, Begleitung von behinderten Menschen am Arbeitsplatz und Vermittlung in Beschäftigungsverhältnisse - das sind die zentralen Dienstleistungen der Integrationsfachdienste. Immer häufiger nutzen auch Dritte - Kostenträger wie Arbeitsagentur oder Rentenversicherung - dieses Beratungsund Vermittlungsangebot und lassen ihre Kundinnen und Kunden durch den Integrationsfachdienst beraten.

Im Jahresbericht 2007 informieren wir Sie über die Arbeit des LVR-Integrationsamtes und stellen Ihnen Daten und Fakten rund um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen vor.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Rheinland (LVR)
LVR-Dezernat Soziales
Homepage: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/lp_soziales_neu.js...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV083509


Informationsstand: 10.09.2008

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