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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hereditär motorisch-sensorische Neuropathien (HMSN) oder Charcot-Marie-Tooth Erkrankungen (CMT)


Sammelwerk / Reihe:

Wissenswertes


Autor/in:

Gees, Burkhard


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM)


Quelle:

Freiburg: Eigenverlag, 2019, Stand: 08/19, 11 Seiten


Jahr:

2019



Abstract:


Die Broschüre informiert über 'neurale Muskelatrophien'. Unter dem Begriff fasst man eine Gruppe von Krankheiten zusammen, bei denen die peripheren Nerven langsam forschreitend zugrunde gehen (degenerieren). Fast immer liegt dem eine Schädigung der Erbanlage (Gendefekt) zugrunde. Dabei sind die für die Steuerung der Bewegung verantwortlichen motorischen Nervenfasern meist wesentlich stärker betroffen als die für die Vermittlung von Empfindungen (Berührung, Schmerz, Temperatur, Gelenkstellung) zuständigen sensorischen Fasern. Die Funktion von Blase und Mastdarm bleibt erhalten.

In der Fachliteratur werden diese Krankheiten als hereditäre motorisch-sensorische Neuropathien bezeichnet (abgekürzt HMSN, zu deutsch: erbliche, die Bewegungs- und Empfindungsnerven betreffende Krankheiten). Wegen der besonders starken Ausprägung der Lähmungen im Bereich der vom Nervus peronaeus versorgten Unterschenkelmuskulatur nennt man sie auch 'peronäale Muskelatrophien'. Nach den drei Erstbeschreibern des Krankheitsbildes spricht man auch von der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit, abgekürzt C.M.T.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM)
Homepage: https://www.dgm.org/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV060111


Informationsstand: 02.04.2020

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