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Bibliographische Angaben zur Publikation

Unterstützte Beschäftigung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Konzept, Arbeitsweise und Erfahrungen der Hamburger Arbeitsassistenz



Autor/in:

Behncke, Rolf


Herausgeber/in:

LWL-Integrationsamt


Quelle:

Münster: Eigenverlag, 2005, 20 Seiten


Jahr:

2005



Abstract:


Mit dem Sozialgesetzbuch IX sind seit Juni 2001 rechtliche Grundlagen geschaffen worden, um Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigt Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen. Insbesondere soll damit der Zugang zum Arbeitsleben erleichtert und geeignete Unterstützungsangebote bereitgehalten werden, damit Arbeitssuchende auch mit schweren Einschränkungen ein weitgehendes Maß an Wahlmöglichkeiten erhalten.

Ein hervorragendes Instrument sind die in jedem Arbeitsagenturbezirk eingerichteten Integrationsfachdienste (IFD). Das SGB IX sowie das Gesetz zur Förderung der beruflichen Bildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen (2004) zählt ausdrücklich den Personenkreis der MitarbeiterInnen in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie die AbgängerInnen aus (Sonder)schulen zu den besonders zu unterstützenden Nutzern der IFD.

Bei diesen Personenkreisen handelt es sich überwiegend um Menschen mit so genannter geistiger Behinderung, um Menschen mit Lernschwierigkeiten. Seit Beginn der 90er Jahre, als der Begriff der Unterstützten Beschäftigung erstmals Eingang in die rehabilitations- und integrationspolitische Diskussion in Deutschland fand, hat es sicherlich bedeutende Entwicklungen gegeben.

Die Hamburger Arbeitsassistenz hat an dieser Entwicklung einen Anteil. Mit seinem Konzept und dessen Umsetzung in die Praxis hat der Fachdienst unter Beweis stellen können, dass es möglich ist, Personen mit erheblichen Lernschwierigkeiten so zu unterstützen, dass sie dauerhaft auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung integriert werden konnten.

Die im Folgenden skizzierte Arbeitsweise der Hamburger Arbeitsassistenz bezieht sich auf Menschen, die in der Regel fast ausschließlich Arbeitserfahrungen in der WfbM erworben haben oder als AbgängerInnen aus den Sonderschulen für Geistig Behinderte zum Personenkreis gehören, die in der Regel - gäbe es keine Alternativen -von der Berufsberatung der Arbeitsagentur in den Berufsbildungsbereich der WfbM verwiesen würden.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Inklusionsamt Arbeit
Homepage: https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0559


Informationsstand: 24.03.2020

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