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Bibliographische Angaben zur Publikation

Probleme, Risiken und Chancen des barrierefreien Tourismus

Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften



Autor/in:

Hitsch, Wolfgang


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Hamburg: Eigenverlag, 2005, 114 Seiten


Jahr:

2005



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Abstract:


Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften eingereicht bei Herrn o. Univ.-Prof. Dr. Klaus Weiermair, Institut für Unternehmensführung, Tourismus und Dienstleistungswirtschaft Fakultät für Betriebswirtschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Zusammenfassung und Ausblick:

Im Kontext eines barrierefreien Tourismus muss sich die Tourismusbranche einer Reihe neuer Herausforderungen stellen. Nach dem ersten, theoretischen Teil dieser Arbeit war ersichtlich, welche Anforderungen und Bedürfnisse den älteren und den mobilitätseingeschränkten Reisenden von einem sogenannten normalen Reisenden unterscheiden. Doch erst die Verknüpfung mit den Ergebnissen der geführten Interviews hat gezeigt, wie die aktuelle Situation in Wirklichkeit aussieht.

Es besteht demnach ein grundsätzliches Angebot an barrierefreien Reisen. Dennoch gibt es nur vereinzelt wirklich flächendeckende, durchgehende und somit barrierefreie Angebote in der touristischen Servicekette. Und wenn solch ein Angebot besteht, so hat es den Anschein, dass dies nicht ausreichend kommuniziert wird, da ältere und behinderte Menschen als Zielgruppe unterschätzt und nicht erkannt werden. Allein die zukünftige demografische Entwicklung lässt erkennen, dass das Potenzial dieser beiden Zielgruppen weiter steigen wird. Dadurch, dass ältere Reisende und Menschen mit Behinderung genauso verreisen wollen wie andere Urlauber, stellen sie eine attraktive Zielgruppe dar.

Durch gezielte Bewerbung der entsprechenden Angebot würde einerseits die Reisehäufigkeit in der Zielgruppe gesteigert werden und andererseits jene zum verreisen animiert, die bis jetzt noch nicht oder nicht mehr reisen. Es ist jedoch auch wichtig zu vermerken, dass sich in den vergangen Jahren das Reiseangebot für Senioren und Rollstuhlfahrer stark verbessert hat. Viele Destinationen versuchen von Beginn an barrierefrei zu planen und die Situation bei den Verkehrsmitteln hat sich enorm verändert. Wenn auch beispielsweise einige Fluglinien nach wie vor Alleinreisenden Menschen mit Behinderung die Reise verweigern, so versuchen auf der anderen Seite große Fluglinien ihr Angebot zu adaptieren in dem sie beispielsweise behindertengerechte Toiletten konzipieren.

Es bleibt somit zu sagen, dass eine große Nachfrage auf ein kleines Angebot stößt. Durch koordinierte und strategische Planung, lässt sich für die Zielgruppe der Wunsch nach einem idealen Urlaub erfüllen und somit ein neuer Markt erschließen.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV0530


Informationsstand: 13.06.2018

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