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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bewertung der Barrierefreiheit des deutschen Internetangebotes


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI)


Quelle:

Wetter: Eigenverlag, 2002, 27 Seiten: PDF


Jahr:

2002



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Abstract:


Die Studie ist im Rahmen des Projektes Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik - AbI durchgeführt worden. Das Aktionsbündnis wird vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gefördert (BMGS). Bei dieser Studie handelt es sich nicht um eine offizielle Stellungnahme des BMGS, sondern um eine Auswertung der erhobenen Daten, die von den Mitgliedern des Aktionsbündnisses durchgeführt und in dieser Studie zusammengefasst worden ist.

Der im Dezember 2002 durchgeführte Test von 60 Internetangeboten hat ergeben, dass zur Zeit erst zwei der Angebote WCAG 1.0 Konformitätsstufe A erreichen und zusätzlich einige Checkpunkte der Konformitätstsufe AA erfüllen. Kein Angebot erfüllte zum Testzeitpunkt BITV Priorität I.

14 weitere Seiten haben viele der WCAG 1. 0 Checkpunkte der Konformitätsstufe A und AA erfüllt. Einige wichtige Checkpunkte sind von diesen Seiten jedoch verletzt gewesen. Unter den 16 besten Internetangeboten sind nur drei Seiten keine Angebote des Bundes gewesen, so dass hier bereits erste Auswirkungen der BITV erkennbar sind.

Zu den am häufigsten aufgetretenen Barrieren auf den getesteten Seiten gehörten fehlende Textäquivalente für verwendete Nicht-Text-Elemente, Verwendung von absoluten statt relativen Einheiten für Massangaben und das Nicht-Einhalten des HTML-Standards. Die Verletzung dieser Anforderungen kann zu Barrieren auf den entsprechenden Seiten führen.

Auf vielen Seiten sind aber auch Bemühungen zum Erreichen der Barrierefreiheit festzustellen. Durch diese Bemühungen wird behinderten Menschen der Zugriff auf die Webseiten erleichtert. Hier wäre zum Beispiel die Verwendung von externen Stylesheets zur Erreichung eines einheitlichen Layouts zu nennen.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse muss das eingesetzte Testverfahren berücksichtigt werden, da sonst bei einigen Seiten ein falscher Eindruck entstehen kann. Genauso wichtig bei der Beurteilung ist die Gewichtung der einzelnen Checkpunkte. Eine Seite, die viele Checkpunkte erfüllt, da sie keine komplizierten Techniken einsetzt, aber das Verständnis der Seite nicht mit angemessenen Maßnahmen wie Grafiken, Animationen und ähnlichem fördert, kann trotzdem erhebliche Barrieren enthalten.

Bei den Tests ist ebenfalls deutlich geworden, dass Barrierefreies Webdesign ein Prozess ist, der nicht mit der einmaligen Erstellung von barrierefreien Websites abgeschlossen ist. Alle Personen, die an der Pflege der Webseiten beteiligt sind, müssen in diesen Prozess einbezogen werden, um zu vermeiden, dass bei Aktualisierungen der Seiten neue Barrieren entstehen.

(Gemäß Zusammenfassung)


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI)
Projektsekretariat FTB
Homepage: http://ftb-esv.de/abi.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0470


Informationsstand: 23.01.2004

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