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Bibliographische Angaben zur Publikation

Problemfelder von Web-Accessibility

Studienarbeit an der Technische Universität Dresden, Fakultät Informatik, Institut für Angewandte Informatik



Autor/in:

Ruth, Diana


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Dresden: Eigenverlag, 2003, 99 Seiten: PDF: Lose Blätter


Jahr:

2003



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Abstract:


Das Internet bietet Zugang zu Informationen aus allen erdenklichen Bereichen des Alltags, der Wissenschaft, der Schule, Beruf und vielen anderen Themen. Vor allem aber bietet es auch die Möglichkeit der verteilten, weltweiten Kommunikation, unabhängig vom aktuellen Standort oder Zeitpunkt der Beteiligten. Das Internet macht möglichst vielen Anwendern Informationen unkompliziert zugänglich. Diese sollen einfach nutzbar und ansprechend dargestellt werden und das auch über die Grenzen von Rechnerplattformen hinweg.

Es gibt aber eine nicht geringe Anzahl an Benutzergruppen, die aus den verschiedensten Gründen Probleme beim Zugang zu Informationen aus dem Internet haben. Dabei ist das Internet mittlerweile ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Teilhabe, der Gleichstellung und Selbstbestimmung und somit sollte es jedem Benutzer möglich sein, dieses grundsätzlich ohne Hilfe nutzen zu können. Insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen stoßen aufgrund ihrer Bedürfnisse und speziellen Einschränkungen auf Barrieren, die ihnen den Zugang zum Internet und die Nutzung der Angebote erschweren oder sogar verwehren. Dies betrifft vor allem die Navigation und Lesbarkeit der angebotenen Inhalte.

In Deutschland leben immerhin über 8 Millionen behinderte Menschen, von denen circa 6,6 Millionen als schwerbehindert eingestuft werden. Eine Umfrage hat ergeben, dass rund 80 Prozent dieser Menschen das Internet benutzen, im Gegensatz zum Durchschnitt der Bevölkerung, von denen circa 42 Prozent regelmäßig das Internet nutzen. Besonders bei den blinden und sehbehinderten, bewegungseingeschränkten und chronisch kranken Mitmenschen ist die Nutzung und Akzeptanz dieses Mediums überdurchschnittlich. Des Weiteren muss auch die größer werdende Anzahl der älteren Menschen berücksichtigt werden, damit nicht ein großer Teil der Bevölkerung aus diesem Bereich der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Die Probleme, auf die bestimmte Nutzergruppen im Internet stoßen, sollen Thema dieser Arbeit sein.

In diesem Großen Beleg wird ein kontextsensitives Rangschema der in der deutschsprachigen Mailing-Liste der W3C (World Wide Web Consortium) Web Accessibility Initiative (WAI) angesprochenen und diskutierten aktuellen Probleme der Web Accessibility erarbeitet und für einige ausgewählte Probleme Lösungen diskutiert.
Kontextsensitiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sowohl die Anwendungskontexte, also zum Beispiel im schulischen oder beruflichen Umfeld, in denen die Probleme für Betroffene auftreten, als auch die Rollen im Prozess des Web-Publishing in Beziehung gesetzt werden, die das Problem sozusagen verursachen, also zum Beispiel der Autor der Inhalte oder der Designer der Oberflächen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV0084


Informationsstand: 15.07.2004

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