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Bibliographische Angaben zur Publikation

Themenheft: Zusammenarbeit von Forschung und Praxis

5. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium 6. bis 8. März 1995 in Freyung



Autor/in:

Greve, Jörn [u. a.]


Herausgeber/in:

Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 1995, Sonderausgabe, Bad Homburg v. d. H.: WDV Wirtschaftsdienst, ISSN: 0012-0018


Jahr:

1995



Abstract:


Bei der Sonderausgabe der Deutschen Rentenversicherung handelt es sich um die Dokumentation des 5. Rehabilitationswissenschaflichen Kolloquims vom 6. bis 8. März 1995 in Freyung. Zusammenarbeit von Forschung und Praxis ist das Leitmotiv des Kolloquiums. Hiermit soll deutlich gemacht werden, dass die Rehabilitationswissenschaften zu den angewandten Wissenschaften gehören; denn im Mittelpunkt steht die Versorgung von den behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen.

Gleichwohl müssen die Rehabilitationswissenschaften theoretisch fundiert werden. Nur so wird es möglich sein, die Verläufe von Krankheitsfolgeprozessen zu beschreiben und zu analysieren, die Ursachen und Entstehungszusammenhänge von Fähigkeitsstörungen und Beeinträchtigungen zu erklären und hieraus die erforderlichen Konsequenzen für Prophylaxe und Intervention zu ziehen. Grundlagenforschung befruchtet die angewandte Forschung, und mangelnde Grundlagenforschung behindert sie.

Die in Deutschland noch weitgehende institutionelle Trennung von Forschung und Praxis im Bereich der Rehabilitation birgt die Gefahr, dass der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis unbefriedigend ist und dass dringender Forschungsbedarf, dier sich in der Praxis zeigt, von den Forschungsinstitutionen nicht wahrgenommen wird. Mit dem Leitmotiv des 5. Kolloquiums soll auch dieser Tendenz eines isolierten Nebeneinanders entgegengewirkt werden.

Die Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquien dienen nicht nur der Diskussion neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse, dem Ausloten dieser für die Praxis der Rehabilitation und der Förderung der Zusammenarbeit. Forschung und Praxis der Rehabilitation sind in politische Strukturen und Prozesse eingebettet, mit der Folge, dass sie mit anderen weiterzuentwickelnden Bereichen in Konkurrenz stehen. Daher sollen die Kolloquien helfen, Standorte auszumachen und Perspektiven aufzuzeigen.

Die Dokumentation des 5. Kolloquiums enthält zahlreiche Diskussionsbeiträge und Kurzreferate mit umfassenden Literaturhinweisen zu folgenden übergeordneten Themenbereichen:
- Qualitätsmanagement und -verbesserung;
- Ambulante Rehabilitation und Prävention;
- Schmerz;
- Integration;
- Schulung und Weiterbildung;
- Assessment und Methodik;
- Interdisziplinarität;
- Epidemiologie;
- Neuere rehabilitative Methoden;
- Folge- und Begleitkrankheiten, Sekundärprozesse;
- Ambulante und teilstationäre Rehabilitation: Stand der Entwicklung und Perspektiven;
- Workshops;
- Chronisches Krankheitsverhalten und Krankheitsbewältigung;
- Arbeitsmedizin und Rehabilitation;
- Rehabilitationskonzepte in Österreich, Tschechien und Deutschland.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerksbeitrag 'Die Anwendung der CS-ICIDH bei der Ausstattung mit computer-gestützten Hilfsmitteln' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Tagungsdokumentation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/MO0240


Informationsstand: 04.03.1997

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