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Bibliographische Angaben zur Publikation

Faktoren zur Wiedereingliederung von Rehabilitanden in den allgemeinen Arbeitsmarkt

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Arling, Viktoria; Lüdtke, Jürgen; Spijkers, Wilhelmus


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 302-304, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Die Studie beschäftigt sich mit der Identifikation und Analyse von Faktoren, die die Wiedereingliederung von Rehabilitanden nach Umschulungsmaßnahmen in den allgemeinen Arbeitsmarkt eventuell beeinflussen.

Es werden insbesondere Faktoren wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Schulabschluss, Staatsangehörigkeit, Umschulungsberuf, Berufsausbildung vor der Rehabilitationsmaßnahme, Dauer der Arbeitslosigkeit und psychische Erkrankung auf ihren Einfluss hin überprüft. Ebenfalls berücksichtigt werden die Einschätzung der eigenen Situation und die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Des Weiteren wird untersucht, ob eine Unterbrechung der Umschulungsmaßnahme und die abschließende IHK-Note Einfluss auf die Vermittlung haben. Zudem wird der Einfluss kognitiver Faktoren auf die Vermittlungsquote geprüft.

Es wurden 156 Rehabilitanden mit einem durchschnittlichen Alter von 36,4 Jahren untersucht, die zwischen 2000 und 2005 eine erfolgreiche Umschulung im Berufsförderungswerk Michaelshoven absolviert hatten. Dabei wurde darauf geachtet, dass erfolgreich wie nicht erfolgreich vermittelte Rehabilitanden zu weitgehend gleichen Anteilen in der Stichprobe vertreten sind.

Teilweise konnten die Risikofaktoren, die bisherige Forschungsarbeiten beschreiben, bestätigt werden. Für Problemgruppen, wie psychisch Erkrankte und Frauen, berechnen sich jedoch keine schwächeren Vermittlungsquoten als für die übrigen Rehabilitanden. Vermutlich kommt es bei psychisch erkrankten Rehabilitanden schon während der Ausbildungszeit zu den entsprechenden Abbrüchen und damit zu einer Vorselektion.

Die IHK-Note hat keinerlei Einfluss auf die Vermittlung, was sich darin begründet, dass die Notenverteilung zu homogen ist. Über die Hälfte der Rehabilitanden wurden mit der Note befriedigend bewertet, während nur 1,7 Prozent mit sehr gut abschlossen.

Relevant für die Wiedereingliederung von Rehabilitanden ist auch der Einfluss anderer Faktoren, wie die Situation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und die Bemühungen des Reha-Teams oder des Vermittlungscenters bei der Stellensuche. Der Einfluss dieser Faktoren beziehungsweise die Interaktion derselben ist in weiterführenden Untersuchungen zu durchleuchten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL137855


Informationsstand: 28.09.2007

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