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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Aachener Praktikumsmodul - Erste Untersuchungsergebnisse

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Spijkers, Wilhelmus; Hofmann, Inge; Schulze, Svenja-Ellen


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 284-286, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Praktikumsbesuche werden bislang nicht standardisiert dokumentiert, sind jedoch im Hinblick auf die berufliche Integration relevant. Ohne standardisierte Dokumentation ist es nicht möglich, zwischen starken und schwachen Praktikanten eines Berufsförderungswerks (BFW) zu unterscheiden oder die Gründe hierfür zu erfahren.

Das Praktikumsmodul (PraMo) wurde an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen in Anlehnung an das Profilmodul (ProMo) entwickelt. Das Ziel des Verfahrens ist die standardisierte und transparente Dokumentation des Praktikums, welche ergänzend zum ProMo eingesetzt werden soll. Es ist bei der Konzeption darauf zu achten, dass die Instrumente vergleichbar sind. Der PraMo soll als Interviewleitfaden gestaltet werden, um eine einfache und bequeme Handhabung durch die Praktikumsbetreuer vor Ort sicherzustellen. Zudem muss er ohne großen Erklärungsbedarf einsetzbar sein.

Das Praktikumsmodul wurde in drei verschiedenen Maßnahmen eines BFWs im Anschluss an das Profilmodul erhoben. Eine transparente Dokumentation des PraMos müsste objektiv unterschiedliche Praktikumsverläufe auch unterschiedlich darstellen. Ein objektiver Unterschied ist, ob ein Leistungsberechtigter im Anschluss an das Praktikum übernommen wird oder ob er aufgrund seines eigenen Verschuldens nicht eingestellt wird.

Um die Annahme zu überprüfen, dass Unterschiede in der Realität auch Unterschiede im Praktikumsmodul bedeuten, werden die Beurteilungen mit dem Kruskal-Wallis Test untersucht. Alle vier Skalen zeigen signifikante Unterschiede zwischen den übernommenen und den nicht übernommenen Leistungsberechtigten auf. Übernommene Leistungsberechtigte weisen durchweg signifikant positivere Bewertungen auf.

Um ein einheitliches, standardisiertes Instrument zur Dokumentation eines Praktikums zu erhalten, muss dargelegt werden, ob die Möglichkeit der Festlegung kritischer Kategorien besteht, auf die im Praktikum besonderes Augenmerk gelegt werden soll. Zudem stellt sich die Frage, ob PraMo in allen Qualifizierungsmaßnahmen Einsatz finden kann und ob Kategorien ergänzt werden müssen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL137847


Informationsstand: 13.09.2007

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