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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsbezogene Leistungen in der Sucht-Rehabilitation - eine Analyse von dokumentierten therapeutischen Leistungen (KTL)

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Termin, Janett; Zander, Janett; Klosterhuis, Here [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 247-249, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Mit Hilfe der seit 1997 eingesetzten Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) sowie der Dokumentationsanleitung für die klinische Sozialarbeit können Behandlungskonzepte, die in der medizinischen Rehabilitation eingesetzt werden, miteinander vergleichen und analysiert werden. Dabei werden vor allem in den KTL auch arbeitsbezogene Leistungen berücksichtigt. Am häufigsten wurden bisher die sozialrechtliche Beratung zur beruflichen Situation und die Beratung zur beruflichen Rehabilitation dokumentiert. Vor allem in den Sucht- und Psychosomatik-Einrichtungen ist der Anteil solcher berufsbezogener Leistungen hoch; gleichzeitig werden Maßnahmen zur beruflichen Orientierung bei der Rehabilitation psychischer Erkrankungen insbesondere von Arbeitslosen in Anspruch genommen.

Untersucht wurden im Jahr 2005 zehn große Sucht-Einrichtungen. Dabei wurde der Fokus auf arbeitsbezogene Leistungen der Klassifikation therapeutischer Leistungen auf die Bereiche Ergotherapie und Klinische Sozialarbeit gelegt. Die Fragestellung bezieht sich auf die einrichtungsbezogenen Unterschiede der Leistungserbringung und die Differenzierung nach dem Erwerbsstatus.

Folgende Ergebnisse können diesbezüglich festgehalten werden: Durchschnittlich liegt der Anteil der behandelten Rehabilitanden bei 91 Prozent, davon erhalten rund 79 Prozent Ergotherapie. Bezüglich der arbeitsbezogenen Therapien zeigen sich einrichtungsspezifische Tendenzen. Nur in wenigen Reha-Einrichtungen erhalten Arbeitslose häufiger eine entsprechende Leistung. Am häufigsten erhielten die Rehabilitanden Ergotherapie für das Produktorientierte Arbeiten. Eine weitere regelmäßig genutzte Leistung war die Sozialrechtliche Beratung - Berufliche Situation, die hauptsächlich von Arbeitslosen in Anspruch genommen wurde.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die gesundheitsbedingten beruflichen Belange der Rehabilitanden in der Sucht-Rehabilitation Berücksichtigung finden. Allerdings kann keine Aussage über eine bedarfsgerechte Versorgung der Rehabilitanden auf Basis der empirischen Verteilungen getroffen werden. Gleichzeitig deuten die Ergebnisse in den Bereichen Ergotherapie und Klinische Sozialarbeit auf eine Unterversorgung hin.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL137829


Informationsstand: 10.08.2007

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