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Bibliographische Angaben zur Publikation

Prädiktoren der beruflichen Wiedereingliederung nach einer medizinischen Rehabilitation - Literaturreview über randomisierte kontrollierte Studien und Kohortenstudien

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Wiedenlübbert, Kerstin; Kutschmann, M.; Berg, G.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 177-178, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Leistungen der medizinischen Rehabilitation können neben anderen Funktionen dazu beitragen, eine drohende Beeinträchtigung der Teilhabe am Arbeitsleben anzuwenden. Um Rehabilitationserfolg im Bereich der Berufstätigkeit vorhersagen zu können, müssen mögliche Prädiktoren auf ihre Relevanz hin überprüft werden.

Die Autoren haben deshalb einen Literaturreview vorgenommen, der den aktuellen Forschungsstand über Prädiktoren der beruflichen Wiedereingliederung nach einer medizinischen Rehabilitation vorstellt. Sie haben in mehreren Datenbanken recherchiert. Dabei haben sie deutsch- und englischsprachige Kohortenstudien sowie randomisierte kontrollierte Studien von 1990 bis September 2006 zur Evaluierung herangezogen, in denen wenigstens 150 Patienten an einer rehabilitativen interdisziplinären Intervention teilgenommen haben und von denen Angaben zur beruflichen Wiedereingliederung nach der Rehabilitation vorlagen.

In den Ergebnissen zeigten sich mehrere Indikatoren für eine unwahrscheinliche Rückkehr in das Berufsleben: ein höheres Alter, eine kürzere Krankheitsdauer sowie eine höhere Schmerzintensität vor Beginn der Rehabilitation; außerdem kehrten Patienten, die vor der Rehabilitation häufiger medizinische Leistungserbringer aufgesucht hatten, tendenziell seltener ins Berufsleben zurück. Die Beurteilungen des Leistungsvermögens durch die Patienten selbst sowie durch den behandelnden Arzt erwiesen sich als zuverlässig. Patienten, die einen hohen Arbeitswunsch hatten und keine psychologische Erkrankung aufwiesen kehrten häufiger ins Erwerbsleben zurück.

Bezüglich der Rehabilitationsart wurde festegestellt, dass eine funktionsorientierte Rehabilitation gegenüber einer schmerzorientierten erfolgreicher war. Ähnliches wurde bei einer modifizierten Rehabilitation gegenüber einer herkömmlichen konstatiert.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

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Referenznummer:

R/GL137816


Informationsstand: 08.08.2007

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