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Bibliographische Angaben zur Publikation

Einschränkungen der Teilhabe als Outcome-Variable medizinischer Rehabilitation - Differenzielle Ergebnisse für fünf Reha-Indikationen

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Deck, Ruth; Raspe, Heiner


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 95-97, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Im Jahr 2005 wurde ein kurzes Assessmentinstrument entwickelt, das sich an den Dimensionen der ICF orientiert und durch das Teilhabeeinschränkungen erfasst werden können. Die Daten aus der Testphase werden nachfolgend dargestellt.

Der an der ICF orientierte Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET) wurde im Rahmen der Qualitätsgemeinschaft medizinische Rehabilitation bei fünf Diagnosegruppen Orthopädie (Anschlussrehabilitation), Orthopädie (Heilverfahren), Psychosomatik, Onkologie und Pneumologie eingesetzt. Vor Beginn und vier Monate nach der Rehabilitation erhielten die Patienten einen Fragebogen.

Die Auswertung der Fragebögen ergab, dass sich die Patient:innen der verschiedenen Indikationen im Summenscore des IMET signifikant unterscheiden. Keine Unterschiede zeigten sich zwischen Ausmaß der Teilhabeeinschränkungen und dem Geschlecht, mit Ausnahme der orthopädischen Patienten in der Anschlussrehabilitation.

Für die orthopädischen, psychosomatischen und pneumologischen Patient:innen zeigte sich hinsichtlich des Alters, dass die älteren Patient:innen von höheren Einschränkungen der Teilhabe betroffen sind. Mit Ausnahme der pneumologischen Patient:innengruppe ergaben sich für alle Indikatoren vier Monate nach Rehabilitationsende signifikante Verbesserungen. Auf Ebene der Einzelitems des IMET spiegelten sich die idikationsspezifischen Probleme der verschiedenen Patient:innengruppen wider.

Der IMET ist in der Lage, bei unterschiedlichen Indikationen Einschränkungen der Teilhabe sowie Veränderungen nach der Rehabilitation abzubilden. Außerdem spiegeln sich die Veränderungen der Einschränkungen der Teilhabe in der Wahrnehmung des Rehabilitationserfolgs wider. Die hohen Korrelation mit etablierten Outcomemaßen bestätigen die Konstruktvalidität des IMET.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL137810


Informationsstand: 06.08.2007

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