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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliche Gesundheitsförderung in deutschen Banken: Ergebnisse einer bundesweiten Telefonbefragung

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Plath, Sven-Christoph; Krause, Holger; Köhler, Thomas [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 50-51, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Die Ottawa Charta gab in Deutschland einen Anstoß zur verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheitsförderung. Es entstanden erste Ansätze zur Implementierung und Etablierung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen am Arbeitsplatz, vorangetrieben durch das Engagement der gesetzlichen Krankenkassen. Diese haben seit 1989 Projekte zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Umsetzung ihres gesetzlichen Präventionsauftrages initiiert und weiterentwickelt. Weitere Impulse gaben die Gesundheitswissenschaften, der betriebliche Arbeitsschutz sowie die Berufsgenossenschaften und der staatliche Arbeitsschutz.

Die Autoren betonen, dass sich die Experten trotz zunehmender Bedeutung einig seien über die Notwendigkeit eines flächendeckenden Einsatzes der betrieblichen Gesundheitsförderung. Zudem werde die vorherrschende gesundheitsförderliche Praxis der Betriebe als verbesserungsfähig angesehen.

Von 650 Kreditinstituten wurde eine Zufallsstichprobe (Aussschöpfungsquote von 30,7 Prozent) gezogen. Des Weiteren erfolgte eine Vollerhebung von 321 Sach- und Rückversicherungsunternehmen (Ausschöpfungsquote von 37, 1 Prozent). Es wurde mit einem Gesundheitsexperten jeder Organisation ein standardisiertes Telefoninterview geführt, welches Fragen zur Diagnostik, den verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen, den hemmenden und fördernden Bedingungen sowie den Ergebnissen der betrieblichen Gesundheitsförderung enthielt.

Die oberste Führungsebene beurteilte in der Mehrzahl der befragten Unternehmen Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung als wichtig beziehungsweise sehr wichtig. Dies beeinflusste Anzahl und Systematik der durchgeführten Maßnahmen. Die Mehrzahl der Unternehmen stellt finanzielle Ressourcen für die betriebliche Gesundheitsförderung bereit, doch werden die einzelnen Maßnahmen nur von den wenigsten Unternehmen in bestehende Managementprogramme eingebunden. Lediglich 31 Prozent verfügen über ein umfassendes Gesundheitsförderungskonzept.

Es sollen auf Grundlage der empirischen Befunde Empfehlungen im Sinne eines best-practice Modells zur weiteren Entwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Finanzdienstleistungsbranche gegeben werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL137802


Informationsstand: 15.06.2007

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