Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Standards zur regelhaften Integration arbeits- und berufsbezogener Rehabilitationselemente in die medizinische Rehabilitation

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Härdel, Christiane; Schnürpel, A.; Brückner, U. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 50-51, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Standards zur regelhaften Integration arbeits- und berufsbezogener Rehabilitationselemente in die medizinische Rehabilitation - Anforderungsprofile der Deutschen Rentenversicherung Bund für stationäre Rehabilitationseinrichtungen für Versicherte mit psychischen und psychosomatischen Störungen und solche mit Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit.

Im Jahre 2003 wurde ein Anforderungsprofil für eine stationäre Rehabilitationseinrichtung für Alkohol- und Medikamentenabhängige erarbeitet. Anforderungsprofile sind notwendig, um definierten Qualitätsanforderungen systematisch entsprechen zu können. Für diese Indikation wurde 2005 ein Anforderungsprofil erstellt, das arbeits- und berufsbezogene therapeutische Leistungen in besonderer Weise berücksichtigt.

Die Ergebnisse des QS-Programms der Rentenversicherung wurden mit den Entlassungsberichten und den Erfahrungen aus Visitationen zusammengeführt und bauen unter anderem auf die Konzepte der Reha-Kommission 1991 auf. Durch die Abteilung Rehabilitation der BfA wurden dann aktuelle Anforderungsprofile erarbeitet.

Man kam zu dem Ergebnis, dass bevorzugt Rehabilitanden mit psychischer Komorbidität und/oder mit ausgeprägten somatischen Begleitkrankheiten in Rehabilitationskliniken für Suchtkranke mit 100 Betten und mehr eingewiesen werden. Meist weisen diese Rehabilitanden Problematiken auf, die sich auf die Integration ins Erwerbsleben auswirken. Dies macht es erforderlich, therapeutische Standards für die Gruppe zu definieren und fortzuentwickeln. Die Anforderungsprofile sollen dabei helfen, eine qualitativ äquivalente Rehabilitation Fachabteilung zu gewährleisten und fortzuentwickeln.

Bei der Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen nehmen psychotherapeutische Inhalte einen besonderen Stellenwert ein und auch arbeits- und berufsbezogene Inhalte müssen berücksichtigt werden. Dabei sind die Anforderungsprofile nicht als starre Minimal- und Maximalforderungen zu betrachten, sondern als eine Beschreibung der Rahmenbedingungen. Auch zukünftig wird es unbedingt notwendig sein, inhaltliche Anpassungen vorzunehmen.

Verwendet werden Anforderungsprofile bei der Interpretation der Daten des Qualitätssicherungsprogramms der Rentenversicherung, bei der Auswertung von Versichertenbeschwerden, der Prüfung der Entlassungsberichte und bei der Durchführung der Visitationen. Außerdem sind sie ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Rehabilitation und berücksichtigen in besonderer Weise die Integration in das Erwerbsleben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1372x14


Informationsstand: 29.05.2006

in Literatur blättern