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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation - Ergebnisse einer Befragung medizinischer Reha-Einrichtungen

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Radoschewski, Friedrich Michael; Hansmeier, Thomas; Müller-Fahrnow, Werner [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 29-31, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Nach Müller-Fahrnow bestimmt die Teilhabeorientierung trotz unverkennbarer Bedarfslage bislang nicht in hinreichendem Maße die Zuweisung und den Einsatz rehabilitativer Mittel in der medizinischen Rehabilitation.

Der bisher erreichte Entwicklungsstand der beruflichen Orientierung in der medizinischen Rehabilitation soll im Rahmen des vom Deutschen Rentenversicherungsbund geförderten PORTAL-Projekts (PartizipationsOrientierte Rehabilitation zur Teilhabe am ArbeitsLeben) ermittelt und bewertet werden.

Gemeinsam mit Arbeitsgruppen der Universität Würzburg wurde ein standardisierter Fragebogen für eine anonyme postalische Befragung aller rentenversicherungseigenen und von der Rentenversicherung federführend belegten Einrichtungen der Rehabilitation entworfen.

Neben Merkmalen zur Charakterisierung der Einrichtungen wurden im Fragebogen die Abschätzung gesundheitlich assoziierter beruflicher Problemlagen, der Zuweisungsmodus für Patienten sowie die therapeutische Vorgehensweise thematisiert und operationalisiert.

Den ersten Ergebnissen zu Folge schätzen sowohl die stationären als auch die ambulanten Reha-Einrichtungen, dass mehr als ein Drittel der Rehabilitanden besondere berufliche Problemlagen aufweist. Aufgrund der einrichtungsspezifischen Fragebögen kommt es zu unterschiedlichen Ergebnissen in den verschiedenen Indikationsbereichen.

Die Mehrzahl der Reha-Einrichtungen verweist auf umfangreiche berufsbezogene Leistungs- und Maßnahmenangebote zur Verbesserung beruflicher Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenzen. Berufsbezogene Therapiegruppen werden in etwa 15 Prozent der Einrichtungen gebildet, eine individuelle und bedarfsorientierte Kombination therapeutischer Leistungen wird hingegen in den meisten Kliniken angewandt. Eine besondere Bedeutung wird der Sozial- und Berufsberatung beigemessen, gefolgt von Maßnahmen zur Information, Motivation und Schulung. Je nach Leistungsart unterscheidet sich die Reihenfolge dieser Indikationsbereiche.

Zusammenfassend wird bemerkt, dass die berufliche Orientierung in den medizinischen Reha-Einrichtungen einen hohen Stellenwert hat. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf einem deskriptiv-analytischen Zugang der Befragungsergebnisse, der zu erweitern und zu vertiefen ist.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1372x04


Informationsstand: 26.05.2006

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