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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerbehindertenvertretung und Rehabilitationsträger - ein wichtiges Kooperationsverhältnis

Vortrag auf dem Vierzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 28. Februar bis 2. März 2005 in Hannover



Autor/in:

Kohte, Wolfhard; Pick, Daniela


Herausgeber/in:

Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2005, Sonderausgabe, Seite 211-213, Bad Homburg v. d. H.: WDV Wirtschaftsdienst


Jahr:

2005



Abstract:


Durch das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (SchwbBAG) sowie das inzwischen bereits novellierte SGB IX ist die Stellung der Schwerbehindertenvertretung (SBV) in mehrfacher Weise gestärkt worden, so dass sie für die Rehabilitationsträger ein wichtiger Kooperationspartner sein kann.

Von Anfang an war die SBV nicht nur ein Organ der kollektiven innerbetrieblichen Interessenvertretung, sondern ihr waren auch außerbetriebliche Funktionen in der Beratung und Unterstützung der einzelnen Behinderten übertragen, so dass sie vor allem mit den Hauptfürsorgestellen - den Vorgängern der Integrationsämter - zusammenarbeiten konnte.

Auch wenn die Unterstützung von Beschäftigten in Statusfragen, wie der Anerkennung als schwerbehinderte Person sowie der Gleichstellung zu den klassischen Tätigkeiten der SBV gehören, sind sie doch erst 2000 ausdrücklich in den Aufgabenkatalog der SBV aufgenommen worden. Es ergibt sich aus der Natur der Sache, dass es sich hier um einen Schutz im 'Vorfeld' des Schwerbehindertenrechts handelt, so dass die Wahrnehmung der Sprechstunden allen in Betracht kommenden Beschäftigten offen stehen muss.

Die Wendung der Schwerbehindertenpolitik zur stärkeren Betonung präventiver Maßnahmen gibt der SBV inzwischen einen veränderten Handlungsrahmen, der über die klassischen Statusfragen weit hinausgeht. Mit der Regelung spezifischer Verfahren zur präventiven Gestaltung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen gewinnt das bereits vorher bestehende Antragsrecht der SBV eine neue Dimension.

Zur präventiven Politik gehört es, dass die behinderungsgerechte Gestaltung der Arbeitsplätze und die Ausstattung des Arbeitsplatzes mit Arbeitshilfen rechtzeitig erfolgen sollen. Dazu stehen der SBV neben der innerbetrieblichen Vertretung auch Möglichkeiten der außerbetrieblichen Kommunikation mit sämtlichen Rehabilitationsträgern und der jeweiligen Servicestelle zu. Für die Rehabilitationsträger ist die SBV ein wichtiger Kooperationspartner für den gezielten Ausbau präventiver Maßnahmen, so dass sie auch bei Betriebsbegehungen und betrieblichen Informationsveranstaltungen heranzuziehen ist.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '14. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitationsforschung in Deutschland - Stand und Perspektiven'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL135916


Informationsstand: 01.04.2005

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