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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Rehabilitation Behinderter in der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz

Literaturanalyse mit Fallstudie über Rehabilitanden in außerbetrieblichen Rehabilitationseinrichtungen sowie über Personen, die bereits eine berufliche Rehabilitation durchlaufen haben



Sammelwerk / Reihe:

Deutsche Hochschulschriften, Band 2015


Autor/in:

Krebs, Susanne M.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Frankfurt am Main: Hänsel-Hohenhausen, 1994, 198 Seiten: DIN-A4, Broschur, ISBN: 3-8267-2015-6


Jahr:

1994



Abstract:


Die schlechte Situation auf den Arbeitsmärkten der Bundesrepublik Deutschland trifft nicht nur die Wirtschaftslage der Länder, sondern hauptsächlich die direkt von der Arbeitslosigkeit betroffenen Personen. Neben Frauen, Jugendlichen, älteren und ausländischen Arbeitnehmern, stellen Behinderte eine besondere Problemgruppe der Arbeitsmarktpolitik dar. Behinderte sind in ihrer Lebensführung, vor allem aber im Arbeitsleben, eingeschränkt und benachteiligt.

Im Mittelpunkt staatlicher Behindertenpolitik steht oder sollte zumindest die Überwindung dieser Benachteiligung stehen. Bemühungen der Arbeitsmarkt- und Behindertenpolitik, die darauf zielen, Behinderte wiederein- beziehungsweise nichtauszugliedern dürfen sich jedoch nicht nur auf die Akutbehandlung beschränken. Vielmehr ist es notwendig, Maßnahmen aus dem medizinischen, schulischen, beruflichen und sozialen Bereich zu koordinieren, um den Behinderten eine Lebens- und Arbeitsgestaltung zu ermöglichen, die ihren Bedürfnissen entspricht und den Erfordernissen der Gesellschaft gerecht wird. Dabei gewinnen vor allem die beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen im Rahmen sozialpolitischer Bestrebungen der Länder immer mehr an Bedeutung.

Die Organisation und die Leistungen der beruflichen Rehabilitation in der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz verfolgen zwar dasselbe Ziel, nämlich die berufliche (Wieder-) Eingliederung Behinderter, dennoch unterscheiden sie sich in der Verwirklichung dieses Anspruches. Je nach Ausgestaltung der Systeme, werden die Bedürfnisse der Betroffenen mehr oder weniger zufriedenstellend befriedigt, wird die berufliche und damit soziale Rehabilitation verwirklicht oder verkümmert zu einem sozialpolitischen Schlagwort.

Zentrale Zielsetzung der Arbeit ist, durch eine komparative Länderstudie die Erkenntnisse über mögliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der beruflichen Rehabilitation in den untersuchten Ländern zu gewinnen.

Im deskriptiven Teil der Arbeit wird vor allem das Ziel verfolgt, einen Einblick in das Problemfeld Arbeit und Behinderung sowie einen Überblick über Organisation und Leistung der beruflichen Rehabilitation Behinderter in der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz zu bieten. Dabei soll einleitend den Fragen nachgegangen werden, wie sich der Arbeitsmarkt für Behinderte darstellt, welchen Stellenwert der Beruf beziehungsweise die Ausübung einer Tätigkeit für einen behinderten Menschen einnimmt und welche Folgen Erwerbslosigkeit für Behinderte mit sich bringen kann.

Weiterhin sollen in den auf Literaturanalyse basierenden Kapiteln die Prinzipien und Formen der Rehabilitation, Trägerschaften und gesetzliche Grundlagen sowie Einrichtungen, Maßnahmen und Verfahren der beruflichen Rehabilitation dargestellt werden. Ziel der Fallstudie ist es, die berufliche Rehabilitation Behinderter in der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz anhand der Erfahrungen und Einschätzungen der Betroffenen zu beschreiben und zu analysieren, um auf dieser Vergleichsgrundlage Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Theorie und Praxis aufzudecken und mögliche Lösungsansätze für die auftretenden Probleme vorzustellen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Frankfurter Verlagsgruppe Dr. Hänsel-Hohenhausen AG
Verlag der Deutschen Hochschulschriften
Homepage: http://www.frankfurter-verlagsgruppe.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1177


Informationsstand: 08.06.1995

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