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Bibliographische Angaben zur Publikation

Frauen und Männer mit (geistiger) Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in der Region Reutlingen-Tübingen: Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Modellprojekt Beschäftigungsinitiative, Berufsbegleitender Dienst

Ein Forschungsbericht



Autor/in:

Schön, Elke


Herausgeber/in:

Evangelische Fachhochschule für Sozialwesen Reutlingen (EFHS)


Quelle:

Stuttgart: Eigenverlag, 1993, 231, 47 Seiten: Grafische Darstellungen


Jahr:

1993



Abstract:


In dem gemeinsam vom LWV Württemberg-Hohenzollern und dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung finanzierten Modellprojekt Regionale Beschäftigungsinitiativen/ Berufsbegleitender Dienst für Menschen mit Behinderungen in der Region Reutlingen/Tübingen wurde praktisch erprobt, ob und unter welchen persönlichen und finanziellen Hilfestellungen es möglich ist, geistig Behinderte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Neben den vielfachen Forderungen nach mehr Integrationsmöglichkeiten auf reguläre Arbeitsplätze des allgemeinen Arbeitsmarkts ist in den vergangenen Jahren eine breite Diskussion darüber entstanden, welche Begleitangebote und begleitende Unterstützungsmaßnahmen erforderlich sind, um die Integration besonders schwerbehinderter Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt zu fördern und eine erfolgreiche Beschäftigung auf Dauer zu gewährleisten.

Zur begleitenden Hilfe im Arbeitsleben gehört nach der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes (SchwbG) auch die nach den Umständen des Einzelfalles notwendige psycho-soziale Betreuung. Vom Grundsatz her kann diese Unterstützung von allen schwerbehinderten Personen in Anspruch genommen werden, die eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben oder bei denen eine Beschäftigung eben mithilfe von Unterstützung und Begleitung möglich erscheint.

Im Rahmen des von der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen, Reutlingen, wissenschaftlich begleiteten Modellprojekts wurde ein Berufsbegleitender Dienst (BBD) mit dem Ziel eingerichtet, Personen mit schweren (geistigen) Behinderungen bei der Vermittlung in reguläre Arbeitsverhältnisse zu unterstützen und ihnen begleitende Hilfen am Arbeitsplatz anzubieten, Kontakte zu Betrieben aufzubauen, sie zu beraten und in der Einarbeitung der neuen Mitarbeiter zu unterstützen, die Öffentlichkeit für die Arbeits- und Lebenssituation von Menschen mit geistiger Behinderung zu sensibilisieren.

Zu Beginn des Projekts standen vor allem drei zentrale Fragen im Raum:
- Werden die Personen mit einer geistigen Behinderung den betrieblichen Anforderungen entsprechen können?
- Gibt es in den hochtechnisierten Betrieben der Region noch geringqualifizierte Arbeitsplätze, die für die Benutzer und Benutzerinnen des Dienstes in Frage kommen?
- Wie gestaltet sich die Kooperation in einer Versorgungsstruktur, die durch unterschiedliche Zuständigkeiten und konkurrierende Interessen der Institutionen bestimmt wird?

Der Bericht der wissenschaftlichen Begleitforschung und der ergänzende Praxisbericht dokumentieren, welche Antworten auf diese Fragen durch die Arbeit des BBD und die dadurch angestoßenen Entwicklungen im bisherigen Verlauf des Projektes gefunden wurden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/GL1167


Informationsstand: 09.03.2015

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