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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beiträge zum Dritten Dresdner Kolloquium Hochschulstudium für Sehgeschädigte

Vom 24. Februar 1994



Autor/in:

Drechsel, Erdmute; Riester, Antje; Wünschmann, Wolfgang [u. a.]


Herausgeber/in:

Technische Universität Dresden (TU) - Fakultät Informatik


Quelle:

Dresden: Eigenverlag, 1994, 88 Seiten: DIN-A5, Broschur


Jahr:

1994



Abstract:


Gestützt auf die fördernde Vermittlung von Erfahrungen aus dem Karlsruher Modellversuch Informatik für Blinde werden seit 1990 Unterstützungsleistungen angeboten, die Blinden und Sehbehinderten ein Direktstudium gemeinsam mit Sehenden ermöglichen.

Zur Absicherung entsprechender Studienbedingungen ist an der Fakultät Informatik der TU Dresden eine Arbeitsgruppe 'Studium für Blinde und Sehbehinderte' entstanden. Sie ist eingegliedert in die Verantwortung des neu geschaffenen Lehrgebietes 'Mensch-Maschine-Kommunikation, insbesondere für Sehgeschädigte' des Institutes Informationssysteme der Fakultät Informatik.

Die Arbeitsgruppe legte von Anfang an nicht nur großen Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Struktureinheiten und verschiedenen Gremien innerhalb der TU Dresden, sondern auch auf den Erfahrungsaustausch mit Vertretern anderer Einrichtungen, die in unterschiedlichen Formen für die Integration sehgeschädigter Menschen wirken.

Zu diesem Zweck wurden unter anderem 1991 und 1992 an der TU Dresden 2 Kolloquien zum Thema 'Hochschulstudium für Sehgeschädigte' durchgeführt. Es standen dabei vor allem Fragen der strukturellen Einordnung und der Methodik von Unterstützungsleistungen für sehgeschädigte Studierende im Mittelpunkt.

Inzwischen konnte seit Mitte 1993, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, von der genannten Arbeitsgruppe ein Forschungsthema eröffnet werden, welches auf die Verbesserung des Zugangs blinder und hochgradig sehbehinderter Menschen zu elektronisch gespeicherten Dokumenten gerichtet ist.

Diesem fachlichen Gegenstand war auch das am 24. Februar 1994 am Institut Informationssysteme der TU Dresden durchgeführte 3. Kolloquium 'Hochschulstudium für Sehgeschädigte gewidmet. Die Themenschwerpunkte waren:
- Nutzerakzeptanz von Bibliotheksarbeitsplätzen für Sehgeschädigte
- Anwendbarkeit der Dokumentenbeschreibungssprache (SGML - Standard Generalized Markup Language) für den Zugang sehgeschädigter Menschen zu elektronisch publizierter Fachliteratur und
- neue Methoden des Informationszugangs für sehgeschädigte Menschen

Unter den eingeladenen Teilnehmern des Kolloquiums befanden sich sowohl Erfahrungsträger aus dem engeren regionalen Umfeld als auch Fachvertreter der Universitäten Dortmund, Berlin (FU), Hagen, Karlsruhe, Marburg und Stuttgart, deren Vorträge den Inhalt des Kolloquiums wesentlich mitbestimmten.

Aus dem Verlauf des Kolloquiums wurde insgesamt ersichtlich, dass allen neuen Chancen des Informationszugangs für sehgeschädigte Menschen die Herausforderung innewohnt, die Integration behinderter Menschen in das gesellschaftliche Leben als allgemeines Problem nicht durch eine Überbetonung technischer Hilfsmittel zu gefährden.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Tagungsdokumentation / Sammelwerk




Bezugsmöglichkeit:


Technische Universität Dresden (TU Dresden)
Fakultät Informatik - Institut für Informationssysteme
Arbeitsgruppe Studium für Blinde und Sehbehinderte
Homepage: https://tu-dresden.de/tu-dresden/chancengleichheit/agsbs

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL0651


Informationsstand: 28.03.1995

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