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Bibliographische Angaben zur Publikation

Frauen in der beruflichen Rehabilitation

Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilition - BAR - am 18. und 19. Mai in Kassel



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 1993, 114 Seiten


Jahr:

1993



Abstract:


Durch eine schon 1990 durchgeführte Arbeitstagung zu diesem Thema wurde deutlich, dass sich zu den Behinderungsproblemen allgemeine Probleme der Frauenerwerbstätigkeit addieren, die die Teilnahme an Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung zusätzlich erschweren oder sogar verhindern. Damals wurde deshalb ein System beruflicher Rehabilitation gefordert, welches flexibel, dezentral und wohnortnah auf die jeweilige persönliche Situation behinderter Frauen reagiert.

In der Tagung wurden diese Vorschläge für eine Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation aufgegriffen und diskutiert. Zielsetzung war es, konkrete Anforderungen an frauenorientierte Maßnahmen abzuleiten und Strategien für deren Verwirklichung zu finden.

Die Probleme wurden in 3 Arbeitsschritten angegangen. Im ersten Schritt wurde der Abbau von Einstiegshemnissen durch eine umfassende Beratung diskutiert. Themen hierbei waren die Verbesserung der Beratungssituation im Vorfeld, frühzeitige berufliche Orientierung durch Beratung schon in der medizinischen Rehabilitation, Beratungsgespräche durch selbstbetroffene Frauen mit entsprechender Beratungskompetenz, unterstützt durch ein psychologisch-medizinisches Beratungsnetzwerk und besondere Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung, den Hauptfürsorgestellen und anderen.

Im zweiten Schritt ging es um die Verbesserung der beruflichen Rehabilitation von Frauen im institutionellen Bereich mit folgenden Themenschwerpunkten: flexiblere zeitliche Organisation der Ausbildung, besondere Förderungsmaßnahmen für technisch-gewerbliche Ausbildungsgänge sowie verstärkte Einbindung von Frauen als Ausbilderinnen.

Der dritte Schritt beschäftigte sich schließlich mit den Möglichkeiten einer außerinstitutionellen beruflichen Rehabilitation vor dem Hintergrund einer dualen Ausbildung. Hier wurde über die Verbindung von institutionellen Beratungs- und Betreuungsangeboten, wie zum Beispiel BFW und BBW, und wohnortnahen betrieblichen Ausbildungsangeboten sowie über teilnehmerorientierte Ausbildungsangebote diskutiert.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Tagungsdokumentation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)
Homepage: https://www.bar-frankfurt.de/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL0555


Informationsstand: 14.04.1994

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