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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begleitende Hilfen im Arbeitsleben für psychisch Kranke und Behinderte

Abschlussbericht des Forschungsprojektes



Sammelwerk / Reihe:

Forschungsberichte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Band F257


Autor/in:

Reker, Thomas; Eikelmann, Bernd; Inhester, M. L. [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 1996, 335 Seiten


Jahr:

1996



Abstract:


Die Hauptfürsorgestelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat die Klinik für Psychiatrie der Universität Münster mit der Konzeption, Durchführung und Auswertung der Studie 'Begleitende Hilfen im Arbeitsleben für psychisch Kranke und Behinderte' beauftragt. Die Untersuchung sollte die Arbeit der Psychosozialen Fachdienste der Hauptfürsorge und deren Klientel wissenschaftlich begleiten und evaluieren.

Dabei sollten folgende allgemeine Fragenstellungen untersucht werden:
- Welche spezifischen Hilfen im Arbeitsleben sind für psychisch Kranke erforderlich?
- Wodurch zeigt sich Hilfsbedürftigkeit im Einzelnen und welche Arbeitnehmer mit welchen psychischen Behinderungen bedürfen besonderer Hilfe?
- Wie sind diese Hilfen am günstigsten zu gestalten und was bewirken sie längerfristig?
- Wie integrieren sich die Hilfen im Arbeitsleben in das bestehende psychosoziale Versorgungsangebot beziehungsweise grenzen sich von diesen ab?

Aus dieser allgemeinen Aufgabenstellung heraus wurden 7 Themenbereiche benannt, über die diese Studie Aufschluss geben soll:
1. Beschreibung (qualitativ und quantitativ) des Bedarfes an psychosozialen Hilfen zur Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
2. Kennzeichnung der Betreuungsaufgabe und Interventionsstrategien im Betrieb
3. Beschreibung der betreuten Klienten aus psychiatrischer Sicht, einschließlich der Erfassung des aktuellen psychischen Befundes und einer diagnostischen Einordnung
4. Identifizierung von betrieblichen Integrationshindernissen
5. Aussagen zu den Langzeitverläufen
6. Bearbeitung von speziellen Fragestellungen, wie sie bei der Wiedereingliederung psychisch Kranker in den allgemeinen Arbeitsmarkt entstehen. Zu diesem Zwecke sollen die Beratungsstellen zur beruflichen Eingliederung in die Untersuchung mit aufgenommen werden.
7. Entwicklung von konkreten praxisbezogenen Hilfen für die Mitarbeiter des Psychosozialen Fachdienstes.

Die Studie wurde in der Zeit vom 1.10.1990 bis zum 30.9.1995 durchgeführt und ausgewertet.

Der Abschlussbericht gliedert sich in 4 Teile.
- Im ersten Teil werden Manuale für die Arbeit des Psychosozialen Fachdienstes beziehungsweise für die Beratungsstellen zur beruflichen Eingliederung vorgestellt.
- Im zweiten Teil werden Ergebnisse der Basisdokumentation aus den Jahren 1991 bis 1994 dargestellt.
- Im dritten Teil des Berichtes werden drei prospektive Langzeitstudien vorgestellt.
- Im vierten Teil werden die wichtigsten Befunde zusammengefasst und diskutiert. Diese Zusammenfassung bietet eine orientierende Übersicht. Im Anhang finden sich die Erhebungsbögen, die standardisierten Untersuchungsinstrumente sowie das Literaturverzeichnis.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/FB0065


Informationsstand: 11.07.1997

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