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Bibliographische Angaben zur Publikation

Entwicklung einer Marketing-Konzeption der Werkstätten für Behinderte


Sammelwerk / Reihe:

Forschungsberichte des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, Band F208


Autor/in:

Arnold, Ulli


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 1991, 194 Seiten


Jahr:

1991



Abstract:


Der Rehabilitationsauftrag der WfB soll es Behinderten Menschen ermöglichen, ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und ein den Leistungen angemessenes Arbeitsentgeld zu erzielen. Mit der beruflichen Rehabilitation haben WfB zugleich Aufgaben der sozialen Rehabilitation zu erfüllen. Die Erstellung von Sach- und Dienstleistungen für andere Wirtschaftssubjekte (Organisationen, private Käufer) ist ein wichtiges Mittel zur Erreichung des Zieles der Eingliederung in das Arbeits- und Gesellschaftsleben.

Das positiv normierte Konzept 'Werkstatt für Behinderte' (Schwerbehindertengesetz, Werkstättenverordnung) sieht vor, dass die Werkstätten die von ihnen hergestellten Sachgüter und Dienstleistungen über marktliche Austauschprozesse verwerten. Hinsichtlich des marktlichen Verwertungszwanges unterscheiden sich WfB deshalb nicht von erwerbswirtschaftlichen Unternehmen. Der Bereich der Auftrags-/Lohnauftragsfertigung gilt traditionell wegen seines überragenden Anteils an der gesamten Leistungserstellung als das wirtschaftliche 'Standbein' der WfB. Die Eigenproduktion stellt im Unterschied zu Auftragsarbeiten hohe Anforderungen an die Marktbearbeitung.

Die einzelne Werkstatt trägt das Risiko der Produktentwicklung, des Materialeinkaufs, der Fertigung und vor allem des Vertriebs. Die Übernahme des vollen Marktrisikos ist Voraussetzung einer Produktion für den anonymen Markt. Das Untersuchungsanliegen dieser Studie besteht darin, die Stärken und Schwächen der WfB bezüglich der Marktbearbeitung für eigengefertigte Produkte herauszuarbeiten und Handlungsempfehlungen zu geben, wie vorhandene Marketingpotenziale wirkungsvoll genutzt werden können.

In ihrer Darstellungsform ist diese Studie zweigeteilt. Im ersten Teil werden praktische Konsequenzen und Handlungsempfehlungen erläutert, im zweiten Teil geht es um die Entwicklung einer Marketing-Konzeption der Werkstätten für Behinderte.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Teil B der Studie




Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/FB0061A


Informationsstand: 31.08.1994

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