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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag C7-2004: Anforderungen an die Mitwirkung des beauftragten Gutachters bei Erstellung eines Gutachtens


Sammelwerk / Reihe:

Beiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Forum C: Gutachten und Assessment


Autor/in:

Gagel, Alexander


Herausgeber/in:

Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln (IQPR)


Quelle:

Köln: Eigenverlag, 2004, 7 Seiten: PDF


Jahr:

2004



Link(s):


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Abstract:


Im Rahmen seiner Institutsarbeit veröffentlicht das IQPR in drei verschiedenen Diskussionsforen Diskussionsbeiträge zu aktuellen Themen des SGB IX und der sozialmedizinischen Begutachtung. Damit soll ein weiterer Diskussionsprozess in Gang gesetzt werden, in dem auch Sie herzlich eingeladen sind, zu einzelnen Informationen Stellung zu nehmen oder einen eigenen Beitrag einzureichen.

Themenkomplexe zum SGB IX sind in das Forum A - Leistungen zur Teilhabe und Prävention - und das Forum B - Schwerbehindertenrecht und Fragen des betrieblichen Gesundheitsmanagements - untergliedert. Ziel ist es, die rechtswissenschaftliche Diskussion, Kommunikation und Weiterentwicklung von Rechtsfragen aus dem SGB IX zu fördern sowie eine Behandlung in der Kommentarliteratur anzuregen. Sie richten sich in erster Linie an Kommentatoren des SGB IX, aber auch an alle anderen an Rechtsfragen des SGB IX interessierten Personen.

Das Forum C - Gutachten und Assessment - hat die Erörterung von Fragen der sozialmedizinischen Begutachtung und zu den immer wichtiger werdenden Assessmentverfahren zum Ziel. Thematisch ergeben sich Schnittbereiche mit den Rechtsfragen des SGB IX. Angesprochen werden hier insbesondere Richter und Sozialmediziner und wiederum alle Personen, die ein entsprechendes Interesse am Themengebiet haben.

Anhand zweier Entscheidungen wird der aktuelle Stand der BSG-Rechtsprechung bezüglich der Frage erläutert, in welchem Maß der beauftragte Gutachter an der Erstellung des Gutachtens mitwirken muss. Nach diesen Entscheidungen darf der unverzichtbare Kern der Gutachtertätigkeit, zu dem bei psychiatrischen Gutachten regelmäßig das persönliche explorierende Gespräch zählt, nicht delegiert werden. § 407 a Absatz 2 Satz 2 ZPO, demgemäß Art und Umfang der Delegation des Gutachtensauftrags an andere Mitarbeiter kenntlich zu machen sind, ist zudem keine bloße Ordnungsvorschrift, sondern dient dazu, den Beteiligten die Überwachung der zulässigen Delegation zu ermöglichen. Ein Verstoß gegen diese Offenlegungspflicht führt unter Umständen zur Unverwertbarkeit des Gutachtens.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Seit 2010 ist die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) Träger des Diskussionsforums:
Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de – das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

IQPRC0407


Informationsstand: 29.06.2006

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