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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag E3-2016: Vergütungsverhandlungen in der medizinischen Rehabilitation


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge E: Recht der Dienste und Einrichtungen


Autor/in:

Timm, Jasmin


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 5 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 166 KB).


Abstract:


Fachbeiträge E - Recht der Dienste und Einrichtungen:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge E beschäftigen sich mit rechtlichen Fragen der Träger und Anbieter sozialer Dienste und Einrichtungen der Rehabilitation im Verhältnis zu Leistungsträgern, anderen öffentlichen Stellen oder untereinander. Besonders wird das Leistungserbringungsrecht in den Blick genommen. Ebenso werden mit diesen Bereichen zusammenhängende Fragen des Verbraucherschutzes aufgegriffen. Inhalte sind unter anderem Störungen bei Vertragsverhandlungen (Schiedsstellenverfahren), Abrechnung von Leistungen, Auswirkungen von Qualitätsanforderungen und das Heimrecht. Über Fragen zu Ansprüchen auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe können Sie sich in Forum A informieren.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorin thematisiert in dem Beitrag die Rechte und Pflichten bei der Aushandlung von Versorgungsverträgen zwischen Krankenkassen und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen nach § 111 Sozialgesetzbuch V. Aufgrund mangelnder gesetzlicher Vorgaben zur Ermittlung der Entgelte und zum Verhandlungsverfahren schrecken nach ihrer Ansicht viele Einrichtungsträger vor langen und aufwändigen Vergütungsverhandlungen zurück. Als Ausweg schlägt Timm eine Orientierung an der Ermittlung von Pflegesätzen vor, die mit dem Stufen-Modell (Plausibilitätsprüfung, externer Vergleich, wirtschaftliche Angemessenheit) durch das Bundessozialgericht (BSG) bereits hinreichend geregelt wurde.

Als Besonderheit bei der Übertragung auf Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sei, so die Autorin, jedoch der Grundsatz der Beitragssatzstabilität zu beachten sowie die Steuerungsmöglichkeit der Krankenkassen bei der Wahl der Rehabilitationseinrichtungen. Um sich dem Druck durch die Krankenkassen entgegenzustellen und eine Kostenunterdeckung zu vermeiden, sollten Einrichtungsträger selbstbewusst auskömmliche Vergütungen verhandeln und sich dabei auf die BSG-Rechtsprechung berufen sowie Angebote und Preise der Mitbewerber kennen. Nur so könne eine langfristige fach- und sachgerechte Versorgung gesichert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRE1603


Informationsstand: 28.06.2016

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