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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D5-2011: Anmerkungen zu Beitrag 1-2011 in Forum D von Dr. H. Fuchs: Thesen zur Weiterentwicklung des Behindertenrechts im Lichte der Beschlüsse der ASMK vom 23./24.11.2010


Sammelwerk / Reihe:

Forum D - Entwicklungen und Reformvorschläge: Diskussionsbeitrag


Autor/in:

Künzel, Gerd


Herausgeber/in:

Gagel, Alexander; Schian, Hans-Martin; Welti, Felix [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2011, 6 Seiten: PDF


Jahr:

2011



Link(s):


Link zu dem Diskussionsbeitrag (PDF | 167 KB).


Abstract:


Allgemeine Einführung zu Forum D:

Thematisch ist das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht in vier Einzelforen untergliedert (Forum A, B, C und D).

In Forum D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier künftig die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

Der vorliegende Beitrag ist eine Erwiderung auf den Beitrag 1-2011 in Forum D von Harry Fuchs. Der Autor stellt das Konzept der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) zur Reform der Eingliederungshilfe und dessen Kernpunkte dar. Er widerspricht Fuchs, der kritisiert hatte, dass die geplante Reform der Eingliederungshilfe im SGB XII zum Teil den Intentionen des SGB IX entgegen steht.

Der Autor widerspricht - wie auch schon Wendt im Diskussionsbeitrag D4-2011 - der Auffassung von Fuchs, dass Reformbedarf vor allem aus der Sicht bislang von den Trägern nicht angewandter Vorschriften des SGB IX bestehe. Nach seiner Ansicht hat die vereinheitlichende Wirkung des SGB IX auf die Eingliederungshilfe wegen deren Sonderstellung im Recht der Rehabilitation Grenzen.

Der Autor begründet die Notwendigkeit der Reform im SGB XII zum einen damit, dass das geltende SGB XII Vorschriften enthalte, die Fehlsteuerungsanreize setzen und die im Interesse eines inklusiven Hilfesystems geändert werden müssten. Zum anderen führt er an, dass für den kleinen Personenkreis der wesentlich behinderten Menschen mit komplexen Hilfebedarfen stärker geordnete Koordinierungsverfahren geschaffen werden müssten, als das im SGB IX vorgesehen sei.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Diskussionsbeitrag 1-2010




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1105


Informationsstand: 12.05.2011

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