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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag A5-2016: Zumutbarkeitsgrenzen für die tägliche Fahrzeit in die Werkstatt für behinderte Menschen


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge A: Sozialrecht


Autor/in:

Nebe, Katja; Ulmer, Helga


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 7 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 170 KB)


Abstract:


Fachbeiträge A - Sozialrecht:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge A behandeln rechtliche Fragen zum SGB IX sowie in diesem Kontext aktuelle Entwicklungen im sozialen Leistungsrecht. Dazu gehören das Verfahrensrecht, die Hilfsmittelversorgung einschließlich assistiver Technologien (Domotechnik) sowie die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den Neuregelungen zum Persönlichen Budget, der Unterstützten Beschäftigung sowie der Teilhabe von behinderten Frauen und Müttern mit behinderten Kindern am Leben in der Gesellschaft.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorinnen besprechen in dem Beitrag die zumutbaren Höchstgrenzen für die tägliche Fahrzeit zwischen der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und der Wohnung des Werkstattbeschäftigten. Ausgehend von einem Fall aus der Praxis, werden die Pflichten, die im Rahmen eines Werkstattvertrages bestehen sowie die Maßstäbe, an welchen die Zumutbarkeit zu messen ist, erörtert. Wichtige Grundlagen bilden das Grundgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

Die Autorinnen kommen zu dem Schluss, dass das Ziel der Rehabilitationsleistungen nicht durch umfangreiche Fahrzeiten gefährdet sein darf und dass die Ausübung des Gestaltungsspielraums nach billigem Ermessen erfolgen muss. Somit ist entsprechend der Gegebenheiten des Einzelfalls zu entscheiden, wobei insbesondere andere Möglichkeiten, wie im konkreten Fall die Organisation eines Rotationssystems, in Betracht zu ziehen sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRA1605


Informationsstand: 16.12.2016

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