Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag A29-2012: Zum Anspruch behinderter Eltern auf staatliche Unterstützung bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder (Elternassistenz) im eigenen Haushalt

Anmerkung zu LSG NRW, Urteil vom 23.02.2012 - L 9 SO 26/11 - nicht rechtskräftig



Sammelwerk / Reihe:

Beiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Forum A: Leistungen zur Teilhabe und Prävention


Autor/in:

Zinsmeister, Julia


Herausgeber/in:

Gagel, Alexander; Schian, Hans-Martin; Welti, Felix [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2012, 6 Seiten: PDF


Jahr:

2012



Link(s):


Ganzen Text lesen (PDF | 162 KB)


Abstract:


Allgemeine Einführung zu Forum A:

Thematisch ist das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht in vier Einzelforen untergliedert (Forum A, B, C und D).

In Forum A werden rechtliche Fragen zum SGB IX sowie in diesem Kontext aktuelle Entwicklungen im sozialen Leistungsrecht behandelt. Dazu gehören das Verfahrensrecht, die Hilfsmittelversorgung einschließlich assistiver Technologien (Domotechnik) sowie die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft.

Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den Neuregelungen zum Persönlichen Budget, der Unterstützten Beschäftigung sowie der Teilhabe von behinderten Frauen und Müttern mit behinderten Kindern am Leben in der Gesellschaft.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorin dieses Beitrages beschäftigt sich mit der sozialrechtlichen Einordnung der sogenannten Elternassistenz. Ausgehend von einer Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 23. Februar 2012 erläutert sie die vier verschiedenen Fallgruppen, in denen ein Anspruch auf eine sogenannte Elternassistenz besteht und welcher Sozialleistungsträger für diese Leistung jeweils zuständig ist.

In drei dieser Fallgruppen sei eine eindeutige Zuordnung zu einem Leistungsträger unproblematisch möglich. Lediglich in den Fällen, in denen mit der Assistenzleistung sowohl eine Teilhabebeeinträchtigung der behinderten Eltern ausgeglichen als auch vorhandene oder drohende Entwicklungsdefizite der Kinder vermieden oder ausgeglichen werden sollen (Fallgruppe 4, 'begleitete Elternschaft'), könne es zu einer Leistungskonkurrenz kommen. In diesen Fällen sollte nach Ansicht der Autorin eine gesetzliche Komplexleistung angeboten werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRA1229


Informationsstand: 10.12.2012

in Literatur blättern