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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag A20-2012: Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Förderung einer nicht verkürzbaren beruflichen Umschulungsmaßnahme - Finanzierung des dritten Ausbildungsjahres - Änderungen durch das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt

Darstellung der Neuregelung und ihrer Folgen anhand des Urteils des Hessischen Landessozialgerichts vom 01.09.2011, L 1 AL 65/10



Sammelwerk / Reihe:

Beiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Forum A: Leistungen zur Teilhabe und Prävention


Autor/in:

Ramm, Diana; Willig, Manuela; Welti, Felix


Herausgeber/in:

Gagel, Alexander; Schian, Hans-Martin; Welti, Felix [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2012, 5 Seiten: PDF


Jahr:

2012



Link(s):


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Abstract:


Allgemeine Einführung zu Forum A:

Thematisch ist das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht in vier Einzelforen untergliedert (Forum A, B, C und D).

In Forum A werden rechtliche Fragen zum SGB IX sowie in diesem Kontext aktuelle Entwicklungen im sozialen Leistungsrecht behandelt. Dazu gehören das Verfahrensrecht, die Hilfsmittelversorgung einschließlich assistiver Technologien (Domotechnik) sowie die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft.

Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den Neuregelungen zum Persönlichen Budget, der Unterstützten Beschäftigung sowie der Teilhabe von behinderten Frauen und Müttern mit behinderten Kindern am Leben in der Gesellschaft.

Diskussionsgegenstand:

Die Autoren beschäftigen sich mit den Anforderungen an Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung. Anhand der Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts (LSG) vom 1. September 2011 stellen sie zunächst die bisherige Rechtslage und anschließend die Neuregelungen dar, die das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt vom 20. Dezember 2011 gebracht hat.

In dem Verfahren war umstritten, ob die BA eine Weiterbildungsmaßnahme zu zwei Dritteln auch dann finanzieren muss/kann, wenn der Teilnehmer das letzte Drittel der Maßnahme selbst finanziert. Nach Ansicht der Autoren bejahte dies das LSG nach der alten Rechtslage zu Recht. Durch die Gesetzesänderung werde die Eigenfinanzierung des dritten Ausbildungsjahres durch Teilnehmer nun jedoch ausgeschlossen, selbst wenn es sich um eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben handelt. Nach Ansicht der Autoren gefährdet dies die nachhaltige und dauerhafte Eingliederung behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRA1220


Informationsstand: 18.09.2012

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