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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Ergebnisse einer Befragung behinderter Telearbeiter und Telelerner: Gefahr der sozialen Isolation

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Die drei in einem Telezentrum tätigen Telearbeiter sehen für sich persönlich nicht das Problem der sozialen Isolation, da durch die Kollegen im Telehaus genügend Gelegenheit für soziale Kontakte vorhanden ist. Von den 13 anderen Telearbeitern ist die Mehrheit der Meinung, dass dieses Problem zwar grundsätzlich existiert, für sie persönlich aber nicht von Relevanz sei, da auf Grund von Persönlichkeit, Freundeskreis oder langjähriger Betriebszugehörigkeit eine den Bedürfnissen entsprechende Einbindung in soziale Gemeinschaften gegeben sei. Insbesondere eine flächendeckende Einführung von Telearbeit wird aber sehr kritisch gesehen.

Nur zwei der Befragten sind der Meinung, dass sie persönlich durch die Telearbeit von sozialer Isolation betroffen sind: Es sei schwierig in einem sozialen Umfeld der eigenen Wahl zu verbleiben, wenn behinderungsbedingt nur die Möglichkeit zur Telearbeit offensteht. Die Teilnehmer an Telelearningprogrammen sind wie die berufstätigen Telearbeiter der Auffassung, dass das Problem der sozialen Isolation zwar grundsätzlich besteht, sie selbst auf Grund vorhandener Kontakte und persönlichen Engagements davon aber nicht betroffen seien. Nur eine Person schilderte, dass ihr die sozialen Kontakte fehlten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Kapitelübersicht: Ergebnisse einer Befragung behinderter Telearbeiter und -lerner




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

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Referenznummer:

D0049


Informationsstand: 01.08.2002

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