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Angaben zum Forschungsprojekt

LIVE - Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement

Unter dem Titel?"LIVE - Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement"?wurde ein neues bundesweites Pilotprojekt beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter geplanter Einbeziehung von fünf Regionen im Rahmen des Nationalen Aktionsplan 2.0. beantragt und bewilligt. Der Startschuss dieses Projekts ist im Oktober 2020 erfolgt.

Vorstellung des Projekts LIVE:

In dem Projekt?LIVE - Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement sollen auf kommunaler Ebene mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen in ihren jeweiligen Lebenswelten geschaffen werden. Das Projekt zielt auf ein Beratungs- und Begleitungsangebot für die inklusive Kommune im Hinblick auf Bewegungs- und Sportangebote.?

In fünf Modellregionen sollen durch fünf hauptamtliche Projektkoordinierende in insgesamt 25 Kommunen Netzwerke aus Sport, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kultur, Bildung, regionaler Wirtschaft und Lokalpolitik entstehen und inklusive Sportstrukturen im Sozialraum in der Kommune entwickelt und nachhaltig etabliert werden.

Die Prozesse sollen von Beginn an durch Menschen mit Behinderung als Experten und Expertinnen in eigener Sache begleitet werden. Insgesamt sollen mindestens 50 Menschen mit geistiger Behinderung selbst als Teilhaberater und Teilhaberaterinnen geschult werden und sich aktiv in die Netzwerk- und Beratungsarbeit einbringen.

Das Projekt LIVE ist als zentrales Element in die Dachkampagne 170/170 von Special Olympics Deutschland zur Kommunalisierung, Strukturentwicklung und Stärkung der Teilhabe vor Ort eingebunden. Besonders in das LIVE-Projekt involvierte und aktive Kommunen sollen angeregt werden, sich ebenfalls als Host Towns für die Weltspiele 2023 zu bewerben.

Konkrete Projektziele:

· In den Modellregionen gibt es nach Projektabschluss Maßnahmenpläne zur Umsetzung von Inklusion und Teilhabe im Bereich Sport.
· Die Netzwerke vor Ort sind stabil und arbeiten nach Projektende weiterhin zusammen.
· Die Begegnungen von Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung aus unterschiedlichen Kulturen wurden öffentlichkeitswirksam begleitet und haben in der Kommune für Motivation und Aktivitäten zur Inklusion und für Bewusstseinsbildung gesorgt.
· In den Modellregionen sind mindestens 50 Menschen mit geistiger Behinderung als Teilhabeberater und Teilhabeberaterinnen geschult und aktiv eingebunden
· Die Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und innerhalb der Sportvereine sind ausgeweitet und verbessert. Es haben sich Kooperationen zwischen Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sportvereinen etabliert.
· Insgesamt haben im Projektverlauf 90 Veranstaltungen stattgefunden.
· Ein Leitfaden?(ggf. zusätzlich ein Label - Prüfung im Projektverlauf) für die inklusive Kommune soll entstehen, der eine Übertragung der im Projekt gewonnenen Erfahrungen zur Schaffung inklusiver Strukturen in weitere Kommunen ermöglicht.

Beteiligte Modellregionen/Landesverbände:

· Baden-Württemberg & Hessen
· Brandenburg
· Hamburg & Bremerhaven
· Niedersachsen
· Sachsen & Sachsen-Anhalt



Beginn:

01.10.2020


Abschluss:

31.12.2023


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Nationaler Aktionsplan zur Behindertenpolitik und Teilhabebericht



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125982


Informationsstand: 12.04.2021