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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Perspektiven: Bildungs- und arbeitsmarktpolitisches Instrumentarium anpassen

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Mit dem zum 1. Juli 2001 in Kraft gesetzten neuen Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) 'Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen'wurden die arbeitsmarktpolitischen Instrumentarien zur beruflichen Rehabilitation behinderter Menschen modernisiert. Das kommt auch der Telearbeit für Behinderte zugute. Auch die das SGB IX begleitende Kampagne '50. 000 Jobs für Schwerbehinderte' zeigt Wirkung.

Insgesamt lag im April 2002 die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen mit rund 160.000 um etwa 30.000 niedriger als noch im Oktober 1999. Um die gesetzliche Beschäftigungspflichtquote von 5 Prozent zu erreichen, muss die Zahl allerdings auf rund 142.000 sinken. Insgesamt hat das neue SGB IX, nicht anders als das bisherige Schwerbehindertenrecht und das gesamte Arbeits- und Sozialrecht, seine Basis in der betrieblichen Arbeit.

Die Berufsausbildung Behinderter soll vorrangig unter Einbindung des betrieblichen Arbeitsplatzes im dualen System erfolgen, die Pflicht der Arbeitgeber, auf einen Teil der vorhandenen Arbeitsplätze Schwerbehinderte zu beschäftigen, wie auch die finanziellen Fördermöglichkeiten zur Einstellung Schwerbehinderter sind an sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gekoppelt.

Dem steht der der Telearbeit immanente Trend zur Auflösung von Betriebsstätte und abhängigem Beschäftigungsverhältnis entgegen. Mit der Telearbeit verflüchtigen sich betriebliche Arbeitsverhältnisse in virtuelle Kommunikationsformen und an die Stelle von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen treten mit der Auftragsvergabe und dem Werkvertrag Vertragsformen scheinbarer oder tatsächlicher Selbstständigkeit.

Insgesamt aber enthält das SGB IX eine Reihe bedeutsamer Veränderungen, auch für den Bereich der Telearbeit für behinderte Menschen. Herauszustellen sind besonders das Recht auf Teilzeitarbeit und Arbeitsassistenz sowie die Stärkung von Integrationsfirmen und Integrationsfachdiensten. Damit sind Eckpunkte gesetzt, die auch der Telearbeit zugute kommen können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/publikat...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0055


Informationsstand: 01.08.2002