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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Rechtliche Rahmenbedingungen: Selbstständigkeit als letzte Chance

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Was tun - wenn alle Bedingungen wie Know-how, technische Ausstattung, eingerichteter Arbeitsplatz zu Hause zum Geldverdienen vorhanden sind, sich aber kein Arbeitgeber finden lässt, für den sich eine Anstellung lohnt? Dann werden in Zukunft verstärkt Behinderte wie Nicht-Behinderte Überlegungen anstellen, ob für sie Telearbeit außerhalb des Arbeitsverhältnisses eine Alternative darstellen könnte. Dabei sollten die Vor- und Nachteile wie eng begrenzter arbeitsrechtlicher Schutzrahmen (kein Kündigungsschutz und keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall) ernsthaft geprüft werden.

In 'Als 'Freie' auf der Datenautobahn' (K. Pickshaus: Als ' Freie' auf der Datenautobahn. In: Multimedia und Telekommunikation, Ausgabe 95, Dietrich Schirmer Verlag, Köln) gibt Klaus Pickshaus Hinweise für diejenigen, die sich auf das Risiko einer freien Tätigkeit im Medien-, Kommunikations- und Multimedia-Geschäft einlassen wollen: Honorar- und Vertragsbedingungen sind keine Geheimsache. Besser als jeder Ratgeber ist der direkte Erfahrungsaustausch. Dies kann verhindern, bei individuellen Verhandlungen in mögliche Fallen zu laufen. Dazu zählt auch, insbesondere bei längerfristigen Verträgen, nicht ohne eine Beratung zu unterschreiben. Gerade Berufseinsteiger sollten darauf achten, sich nicht auf Dumping-Verträge einzulassen. [...]

Zur Regel sollte man sich machen, aus Musterverträgen alle pauschalen Regelungen ('gilt für alle künftigen Werke', 'gilt zeitlich und räumlich unbegrenzt') herauszustreichen und durch möglichst konkrete Regelungen zu ersetzen. Rechts-und sittenwidrig sind alle Vertragsklauseln, die unangemessene Vertragsstrafen festlegen, den Charakter von 'Knebelverträgen' haben oder das Rückrufrecht und das Recht des Urhebers auf eine angemessene Beteiligung am wirtschaftlichen Erlös seiner Werke außer Kraft setzen.
Kriterien für Honorare.

Was ist meine Arbeit 'wert'? Hier sollte das Jahresgehalt eines vergleichbaren Festangestellten herangezogen werden.

Was muss zusätzlich für die Deckung der Betriebsausgaben (Büro, Reise- und Materialkosten usw.) verdient werden? Dies beträgt in der Regel ein Drittel des Umsatzes.

Wie viel 'bezahlte' Arbeit ist im Jahr zu schaffen? Das bedeutet, mindestens 30 Urlaubstage sowie durchschnittliche zehn Krankheitstage und Tätigkeiten wie Buchhaltung usw. von den 256 Arbeitstagen abzuziehen. Danach ließe sich dann ein Stundenhonorar errechnen, das zumindest bei allen Verhandlungen zugrunde gelegt werden kann.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Kapitelübersicht: Rechtliche Rahmenbedingungen




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/publikat...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0037


Informationsstand: 01.08.2002