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Angaben zum Urteil

Anhörungs- und Unterrichtungsrecht der Schwerbehindertenvertretung

Gericht:

LAG München


Aktenzeichen:

3 TaBV 95/16


Urteil vom:

26.01.2017


Grundlage:

SGB IX § 81 / SGB IX § 84 / SGB IX § 95 Abs. 2



Leitsätze:

1. Die örtliche Schwerbehindertenvertretung hat ein Anhörungs- und Unterrichtungsrecht nach § 95 Abs. 2 Satz 1 SGB IX, wenn Leistungsbeurteilungszweitgespräche mit Minderung in der Leistungsbeurteilung durchgeführt werden, die zu einer Minderung der tariflichen Leistungszulage führen.

2. Werden diese Rechte nicht gewahrt, ist die Durchführung bzw. Vollziehung der Leistungszweitbeurteilung auszusetzen.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Augsburg, Urteil vom 21.07.2016 - 9 BV 13/16



Quelle:

BAYERN.RECHT


Hinweis:

Einen Fachbeitrag zum Urteil finden Sie im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter:
https://www.reha-recht.de/fileadmin/user_upload/RehaRecht/Di...


Referenznummer:

R/R7375


Weitere Informationen

Themen:
  • Anhörung / Beteiligungspflicht / Mitwirkungsrecht /
  • Schwerbehindertenvertretung

Schlagworte:
  • Anhörung /
  • Anhörungspflicht /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Aussetzung /
  • Beteiligung /
  • Beteiligungsrecht /
  • Beurteilung /
  • Beurteilungskriterium /
  • Informationspflicht /
  • Leistungsbeurteilung /
  • Schwerbehindertenvertretung /
  • tarifliche Regelung /
  • Unterrichtungsrecht /
  • Urteil


Informationsstand: 05.09.2017