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Angaben zum Urteil

Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft - GdB-Erhöhung bei seelischer Störung - Merkzeichen G - erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr

Gericht:

LSG Bayern 3. Senat


Aktenzeichen:

L 3 SB 235/13


Urteil vom:

10.09.2014


Grundlage:

SGB IX § 69 Abs. 1 S. 1 / SGB IX § 69 Abs. 4 / SGB IX § 146 Abs. 1 S. 1 / SGB IX § 2 Abs. 2 / VersMedV § 2 / VersMedV Anlage Teil B Nr. 3 / VersMedV Anlage Teil D Nr. 1 Buchst b / SchwbAwV § 3 Abs. 1 Nr. 7 / EStG § 33b



Leitsatz:

Bei einem berechtigten Interesse, zum Beispiel wegen Inanspruchnahme steuerrechtlicher Nachteilsausgleiche, erfolgt auch eine Feststellung für den Zeitraum vor Eingang des Erstantrages.

Bei Intersexualität sind die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Zuerkennung des Merkzeichens G (= Vorliegen einer erheblichen Gehbehinderung) jedoch regelmäßig nicht gegeben.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Bayreuth Gerichtsbescheid vom 28.11.2013 - S 11 SB 26/09



Quelle:

BAYERN.RECHT


Hinweis:

Einen Fachbeitrag zum Urteil finden Sie im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter:
http://www.reha-recht.de/fileadmin/user_upload/Diskussionsfo...


Referenznummer:

R/R6367


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • GdB-Erhöhung /
  • Grad der Behinderung (GdB) /
  • Merkzeichen / Nachteilsausgleich /
  • Merkzeichen G (Gehbehinderung)

Schlagworte:
  • Behindertenrechtskonvention /
  • dauernde Beeinträchtigung /
  • Feststellungsinteresse /
  • Feststellungsverfahren /
  • GdB /
  • GdB-Erhöhung /
  • Gehfähigkeit /
  • Merkzeichen G /
  • Nachteilsausgleich /
  • öffentlicher Personennahverkehr /
  • rückwirkende Feststellung /
  • Schmerz /
  • Schmerzattacke /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Steuererleichterung /
  • Urteil /
  • Wegefähigkeit


Informationsstand: 09.12.2014