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Angaben zum Urteil

Kündigung - beharrliche Arbeitsverweigerung

Gericht:

LAG Hamm


Aktenzeichen:

2 AZR 357/95


Urteil vom:

21.11.1996


Grundlage:

KSchG § 1 / BGB §§ 119, 123, 626



Leitsatz:

Der Senat hält an der ständigen Rechtsprechung fest (u.a. NZA 1986, 138 = AP Nr. 6 zu § 8a MuSchG 1968), dass bei einer sogenannten beharrlichen Arbeitsverweigerung grundsätzlich eine außerordentliche, fristlose Kündigung (§ 626 BGB) in Betracht kommt; es ist dabei u.a. zu würdigen, ob zu besorgen ist ( Prognoseprinzip), der Arbeitnehmer werde in Zukunft seiner Arbeitspflicht nicht nachkommen. Nach dem ultima-ratio-Prinzip schließt dies aber im Einzelfall nicht aus, dass nur eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt ist.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Rechtsberatung Kanzlei Schweizer



Referenznummer:

R/R2080


Weitere Informationen

Themen:
  • Arbeitsverweigerung /
  • Beschäftigungsverhältnis / Arbeitsplatz /
  • Versetzung / Abordnung

Schlagworte:
  • Arbeitsanforderung /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsplatz /
  • Arbeitsplatzwechsel /
  • Arbeitsverweigerung /
  • außerordentliche Kündigung /
  • fristlose Kündigung /
  • Hörbehinderung /
  • Kündigung /
  • Schwerhörigkeit /
  • Urteil /
  • Versetzung


Informationsstand: 21.03.2005