Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsbezogene Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation: Evaluation und Training des Hebens und Tragens von Lasten

Wissenschaftlicher Beitrag Nummer 56 auf dem Gemeinsamen Kongress der DGMR und ÄMM 2000: Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 4.-7. Oktober 2000



Autor/in:

Meier, Rolf K.; Oestreicher, S.; Plonski, A. [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 2000, Sonderausgabe, Stuttgart: Thieme


Jahr:

2000



Abstract:


Wir untersuchten bei WS-Patienten das Ausmaß der Verbesserung der Hebe- und Tragefähigkeit durch ein spezifisches, ergonomisch orientiertes Schulungs- und Trainingsprogramm. Im Rahmen eines standardisierten klinischen Assessments wurde das maximale Lastgewicht ermittelt, das bei mehreren Wiederholungen noch sicher und kontrolliert von Bodenhöhe bis in Hüfthöhe gehoben werden konnte. Begleitend wurden klinische Zeichen und apparativ erhobene Parameter dokumentiert.

20 männliche Patienten mit degenerativ bedingten chronischen Lumbalgien gingen in die Untersuchung ein. Das Durchschnittsalter betrug 44,8 ± 13,6 Jahre, die Größe durchschnittlich 174 ± 7 cm bei einem Gewicht von durchschnittlich 82,5 ± 9,7 kg. Zu Beginn des vierwöchigen Heilverfahrens konnten die Rehabilitanden Lasten mit durchschnittlich 9,1 ± 2,9 kg verglichen mit einem durchschnittlichen Lastgewicht von 13,7 ± 3,7 kg nach Absolvierung des ergonomischen Trainingsprogrammes sicher und beschwerdefrei manipulieren.

Das Therapiegrogramm erzielte deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit beim Heben und Tragen von Lasten. Die beherrschten Lastgewichte entsprechen mittelschweren Lasten und sind geringer als die im Rahmen der GRIP-Studie erhobenen Lasten. Dieser Unterschied ist durch die unterschiedlichen Probandenkollektive und Trainingsregime erklärbar.

Das konkret berufsorientierte Trainingsprogramm Ergonomisches Heben und Tragen von Lasten stellt für LWS-Patienten eine wertvolle und alltagsrelevante Erweiterung des konventionellen medizinischen Therapieangebotes der orthopädischen Rehabilitation dar.

(Phys Med Rehab Kuror 2000, Wissenschaftlicher Beitrag)


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin
Homepage: https://www.thieme.de/de/physikalische-rehabilitations-kuror...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0152/0027


Informationsstand: 28.02.2007

in Literatur blättern