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Bibliographische Angaben zur Publikation

Am liebsten die Taube in der Hand

Berufliche Wünsche planvoll unterstützen



Autor/in:

Göbel, Susanne; Kasang, Maik


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

Impulse, 2005, Nummer 33 (Ausgabe März), Seite 3-7, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2005



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Abstract:


Susanne Göbel und Maik Kasang berichten über Persönliche Zukunftsplanung als Methode zur Berufswahl. Diese Berufswahlmöglichkeit ist im Grunde für alle jungen Menschen geeignet, die ihren Weg ins Berufsleben planen. Im Text jedoch wird sie als Möglichkeit für Jugendliche mit Lernbehinderung herausgestellt.

Persönliche Zukunftsplanung ist eine Sammlung verschiedenster kreativer Ideen und Methoden, um mit einer Person über ihr Leben und ihre Zukunft insbesondere in beruflicher Hinsicht nachzudenken, Träume und Wünsche zu entdecken, Ziele festzulegen und anschließend Umsetzungsschritte zu entwickeln.

Allerdings muss die planende Person nicht alles alleine machen, sondern erhält vielmehr Unterstützung bei der Sammlung von Einfällen, bei der Planung und auch bei der Umsetzung. Insofern ist diese Methode besonders für Menschen geeignet, die nicht alleine über ihre Zukunft nachdenken möchten. Ein Unterstützungskreis gibt der planenden Person Rückhalt, indem er Ideen einbringt, vor allem aber Kontakte zu möglichen Arbeitgebern knüpft und hält.

Das Prinzip der Persönlichen Zukunftsplanung für Menschen mit Behinderung richtet sich im Grunde am Recht der Selbstbestimmung und Mitbestimmung aus. Dementsprechend sind auch die Hinweise der Autoren zur Umsetzung der Berufsplanung in die Praxis an der Selbstbestimmung ausgerichtet: die planende Person muss demnach genau nach ihren persönlichen Präferenzen und Wünschen gefragt werden und ihre Antworten wie gegeben akzeptiert werden. Bei der Vermittlung von Berufen sollte es für die unterstützende Person selbstverständlich sein, alle Wahlmöglichkeiten zu präsentieren, ohne bereits eine Vorauswahl getroffen zu haben.

Ein wichtiger Punkt bei der Berufswahl sind die persönlichen Stärken und Fähigkeiten der planenden Person. Diese müssen bewusst gemacht werden, um sie bei der Entscheidung für eine Arbeit einsetzen zu können. Nicht zuletzt ist es wichtig, die Unterstützungskreise ständig auszubauen und zu nutzen. Diesem Personenkreis können sowohl professionelle Berater von Integrationsdiensten angehören, als auch - und vor allem - Menschen aus dem privaten Umfeld der planenden Person.

Im Artikel wird das Vorgehen anhand der Persönlichen Zukunftsplanung von Maik Kasang exemplarisch dargestellt. Mit Hilfe des mit ihm in Kontakt stehenden Integrationsfachdienstes 'integra' konnte er nach der Schule erfolgreich in einen Bürojob vermittelt werden. Er erhielt nach einigen Treffen und viel Kooperationsarbeit von Lehrern und Eltern mit potenziellen Arbeitgebern eine Ausbildungsstelle im Rahmen eines ambulanten Arbeitsplatzes des Berufsbildungsbereiches der Vorwerker Werkstätten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin Impulse
Homepage: https://www.bag-ub.de/impulse

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/0031


Informationsstand: 03.06.2005

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