Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Mit beiden Beinen zurück ins Leben

Beispielhafte Zusammenarbeit des Amputierten e.V. Nord und des Berufsförderungswerks Hamburg



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

HANDICAP, 2008, 15. Jahrgang (Heft 3), Seite 148-149, München: Belitz & Neumann


Jahr:

2008



Abstract:


Eine Amputation ist für jeden Betroffenen folgenreich, denn so kann es durchaus vorkommen, dass der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann und der Betroffene resigniert und keine Perspektive sieht. Peter aus Hamburg ist einer der Betroffenen und steht dank der guten Zusammenarbeit des Amputierten e.V. Nord und des Berufsförderungswerks Hamburg zweieinhalb Jahre nach der Amputation wieder im Leben.

Im Jahr 2006 wurde er Opfer eines Fahrradunfalls, bei dem unter anderem der linke Fuß gequetscht wurde. Lange Zeit versuchten die Ärzte sein Bein wieder herzustellen, schließlich musste Peter sich dem Eingriff doch unterziehen. Das linke Bein wurde oberhalb des Knies amputiert. Die anschließenden Wochen der Rehabilitation und des Gehtrainings mit Prothese bewältigte er mit Unterstützung seiner Frau und einer Mitarbeiterin von Amputierten e.V. Nord.

Ein Wiedereinstieg in seinen Beruf als Krankenpfleger war für ihn ausgeschlossen. Deshalb wurde ihm im Zuge der Zusammenarbeit des Amputierte e.V. Nord und des Berufsförderungswerks (BFW) Hamburg eine Berufsfindung im Berufsförderungswerk vorgeschlagen. Hierbei stellte sich heraus, dass er gute Chancen im Bereich einer kaufmännischen Umschulung haben würde. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Berufsförderungswerks Hamburg wurden die Kostenfragen geklärt und die Anträge gestellt. Im Fall von Peter war zudem eine intensive psychologische und medizinische Betreuung notwendig.

Während der erste Antrag auf berufliche Rehabilitation abgelehnt wurde, erhielt er schließlich nach eineinhalb Jahren die Genehmigung. Heute ist er im dritten Semester seiner Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Er ist optimistisch, nach Abschluss seiner Umschulung einen Arbeitsplatz zu finden.

Während der Ausbildung wohnt er im Internat des Berufsförderungswerk Hamburg. In seiner Freizeit lernt er den Unterrichtsstoff und trainiert zur Entspannung regelmäßig im Fitnessbereich des Berufsförderungswerk, wo er unter fachkundiger Anleitung lernt, seine Muskeln aufzubauen und sich fit zu halten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Amputierten e.V. Nord | REHADAT-Adressen
Berufsförderungswerk Hamburg | REHADAT-Adressen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


HANDICAP - Das Magazin für Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und ihre Freunde
Homepage: http://www.handicap.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0130/6868


Informationsstand: 12.11.2008

in Literatur blättern