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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerpunkte des Berufskrankheitengeschehens in der Automobilindustrie

Ergebnisse einerkatamnestischen Studie



Autor/in:

Etz, Peter


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 1996, Band 46 (Heft 2), Seite 58-68, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)


Jahr:

1996



Abstract:


In der Untersuchung werden die Schwerpunkte des Berufskrankheitengeschehens in der Automobilindustrie am Beispiel der Adam Opel AG, Rüsselsheim, dargestellt. Bei den Verdachtsmeldungen dominieren eindeutig die Lärmschwerhörigkeit und Hauterkrankungen, gefolgt von Erkrankungen der Atemwege und der Lungen. Die Anzeigen werden - entgegen dem bundesweiten Trend - in der vorliegenden Untersuchung zu 77 Prozent durch Ärzte erstattet.

Der Anteil der Anzeigen durch Arbeitsmediziner beläuft sich auf 20 Prozent. Bei 51 Prozent der bei der zuständigen Berufsgenossenschaft eingegangenen Verdachtsfälle wurde die Anerkennung ausgesprochen; 40 Prozent der Fälle wurden abgelehnt, und bei 8,7 Prozent der Fälle lag zum Zeitpunkt der Untersuchung noch keine definitive Entscheidung vor. Die Entscheidungsgründe der Berufsgenossenschaft werden eingehend dargestellt und diskutiert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Main aspects of occupational diseases in the car industry

Results of a catamnestic study

Abstract:


In this study some of the most important facts of occupational diseases in the car industry are demonstrated. These data are based upon results studied at the Rüsselsheim plant of General Motors Adam Opel AG, Germany. The number of suspected diseases are headed by industrial hearing loss, followed by skin diseases and diseases of the respiratory tract and the lungs.

In 77% of the cases notice of these diseases was given by physicians, in contrast to the national trend; specialists in occupational medicine account for 20% of all notices. In 51% of all diseases the causal relation between work place and physical damage was accepted by the industrial injuries insurance institute, in 40.3% this relation was denied and in 8.7% of cases no definitive decision had been made at the time of examination. The pro- and contra-arguments of this decision-making process are thoroughly set forth and discussed.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Homepage: https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0064/1552


Informationsstand: 12.09.1996

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