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Bibliographische Angaben zur Publikation

Kündigungsschutz bei Vorliegen einer Behinderung und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - Wie passt das zusammen?


Autor/in:

Beyer, Christoph; Wocken, Larissa


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2015, 54. Jahrgang (Heft 1), Seite 12-18, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2015



Abstract:


Die AutorInnen thematisieren den Zusammenhang von Kündigungsschutz bei Vorliegen einer Behinderung und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Sie gehen auf § 2 Absatz 4 des AGG ein, der bestimmt, dass für Kündigungen ausschließlich die Bestimmungen zum allgemeinen und besonderen Kündigungsschutz gelten.

Im zweiten Abschnitt wird dann ausführlich auf das Verhältnis einer Kündigung außerhalb des Anwendungsbereichs des KSchG zum AGG eingegangen.

Im dritten Teil wird das Verhältnis einer Kündigungsschutzklage innerhalb des Anwendungsbereichs des KSchG zum AGG aufgezeigt. Außerdem beschreiben die AutorInnen die Anforderungen an die soziale Rechtfertigung einer personenbedingten Kündigung nach KSchG und Benachteiligung nach AGG.

Sie skizzieren, ob Entschädigungen bzw. Schadensersatzansprüche nach dem AGG trotz sozial gerechtfertigter personenbedingter Kündigung möglich sind.

In ihrem Ergebnis schlussfolgern sie, dass Kündigungen wegen Behinderung außerhalb des Anwendungsbereichs des KschG sozial ungerechtfertigt sein können, wenn sie gegen die Regelungen des AGG verstoßen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/0216


Informationsstand: 15.05.2015

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