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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Eingliederungsmanagement - Teamarbeit für die Prävention


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)


Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 2005, Heft 2, Seite 10-11, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089


Jahr:

2005



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Link zu ZB 2/2005: 'Betriebliches Eingliederungsmanagement' (PDF | 3,11 MB)


Abstract:


Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention werden in den nächsten Jahren im betrieblichen Alltag immer wichtiger werden: die Arbeitnehmer in Deutschland werden im Durchschnitt immer älter (für das Jahr 2015 wird jeder dritte Beschäftigte über 50 Jahre alt sein), und gleichzeitig werden die Anforderungen und die Arbeitsdichte immer höher. Um zu gewährleisten, dass Beschäftigte in Betrieben die höheren Erwartungen an ihre Leistungsfähigkeit erfüllen können, ist eine aktive und umfassende Gesundheitsförderung unumgänglich. Somit sollte die Prävention zum integralen Bestandtteil des betrieblichen Geschehens werden und mit einem betrieblichen Eingliederungsmanagement verbunden werden.

Der Artikel informiert kurz sowohl über die allgemeinen Hintergründe, als auch über Ziele und die Umsetzung von Prävention und betrieblichem Eingliederungsmanagement.

Grundlegend wird geklärt, was Prävention im rechtlichen Sinne umfasst und welche Regelungen für Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Sozialgesetzbuch 9 festgelegt sind. Eine Verbindung von Prävention und betrieblichem Eingliederungsmanagement ist seit dem 1. Mai 2004 vorgesehen und durch den neu eingeführten Absatz 2 Satz 1 des § im Rechtstext verankert. Dort heißt es, dass eine Intervention verpflichtend ist, wenn ein Beschäftigter innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist. Auf ein systematisches Vorgehen beim Lösen von Einzelfällen zielt dabei die Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements ab.

Die Ziele des betrieblichen Eingliederungsmanagements sind klar definiert: es geht darum, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des Einzelnen zu erhalten.
Wie dies im Einzelnen erreicht werden kann, ist von der Betriebsstruktur abhängig.
Angesprochen von der neuen Vorschrift sind dabei behinderte und nichtbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind.

Verantwortlich für die Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements ist laut Gesetz der Arbeitgeber. In Zusammenarbeit mit den Beschäftigten seines Betriebes muss er Prävention und Integration planen. Weitere, außenstehende Akteure sind die Rehabilitationsträger, Gemeinsame Servicestellen und das Integrationsamt.
Die Initiative für Eingliederungsmaßnahmen muss ebenfalls der Arbeitgeber übernehmen. Allerdings ist zu beachten, dass sämtliche Maßnahmen nur dann eingeleitet werden können, wenn der betroffene Arbeitnehmer sein Einverständnis erklärt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 167 SGB IX Prävention/Betriebliches Eingliederungsmanagement | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ZB Behinderung & Beruf (ZB online)
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0055/0032


Informationsstand: 15.07.2005

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