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Bibliographische Angaben zur Publikation

Fahrtauglichkeit und chronische Augenerkrankungen


Autor/in:

Tost, F.; Freißler, G.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Ophthalmologe, 2019, Volume 116 (Issue 5), Seite 479-494, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0941-293X (Print); 1433-0423 (Online)


Jahr:

2019



Abstract:


Für die soziale Teilhabe von chronisch Augenkranken am gesellschaftlichen Leben ist der Erhalt der Mobilität eine wichtige Voraussetzung. Auch bei chronischen Erkrankungen soll diesen gemäß Patientenrechtegesetz die Möglichkeit eingeräumt werden, rechtzeitig selbstbestimmt Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise bei Mobilitätsverlust durch eine Fahruntauglichkeit zu treffen.

Das ärztliche Fachpersonal sollte daher bei einem chronisch progredienten Visusverlust oder Gesichtsfeldausfall frühzeitig Information und Aufklärung im Hinblick auf eine drohende Fahruntauglichkeit einleiten. Ort, Datum und Zeitdauer des Beratungsgespräches sind zu dokumentieren. Auf Wunsch der zu behandelnden Personen ist ein schriftlicher wertender Befundbericht vom untersuchenden ärztlichen Fachpersonal zu erstellen.

Im ärztlichen Alltag von Klinik und Praxis sollte zwischen der medizinischen Beratung des chronisch Augenkranken als Patientin oder Patient zu Problemen der Fahrsicherheit und Fahrtüchtigkeit einerseits und den Anliegen bezüglich einer Begutachtung zur Feststellung der Fahrtauglichkeit gemäß § 12, Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung unterschieden werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Fitness to drive and chronic eye diseases


Abstract:


For the participation of people with chronic eye problems in social life, the preservation of mobility is an important prerequisite. In the case of chronic illnesses they should also be given the opportunity, in accordance with the Patients Rights Act, to be able to make decisions in good time and independently on the further course of action to be taken in the event of a loss of mobility as a result of the inability to drive.

In the case of a chronic progressive loss of visual acuity or loss of field of vision, the ophthalmologist should therefore initiate information and education of the patient at an early stage with respect to a possible impending inability to drive. The place, date and duration of the consultation must be documented. At the patient's request, a written evaluation report must be prepared by the examining ophthalmologist.

In the daily medical routine of the clinic and practice, a distinction should be made between the medical consultation of a chronically ill eye patient on problems of driving safety and fitness to drive and the concerns regarding an assessment to determine fitness to drive in accordance with § 12, Annex 6 of the driving licence regulations.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Ophthalmologe
Homepage: https://link.springer.com/journal/347

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Referenznummer:

R/ZA8862


Informationsstand: 26.08.2019

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