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Bibliographische Angaben zur Publikation

Teilhabe am Arbeitsleben in der Richtlinienverhaltenstherapie

Ergebnisse einer Auswertung von Therapieantragsberichten



Autor/in:

Linden, Michael


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Psychotherapeut, 2017, Band 62 (Nummer 4), Seite 371-374, Heidelberg: Springer, ISSN: 0935-6185 (Print); 1432-2080 (Online)


Jahr:

2017



Abstract:


Psychische Störungen sind zu einem wesentlichen Teil Langzeiterkrankungen, die regelhaft auch mit erheblichen Teilhabebeeinträchtigungen einhergehen. Dies zeigt beispielsweise die zunehmende öffentliche Diskussion um die Rolle psychischer Störungen bei der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Da in der Richtlinienpsychotherapie, sofern es sich nicht um eine Akutbehandlung nach § 13 der Psychotherapierichtlinien handelt, strukturell und inhaltlich vorrangig Langzeiterkrankungen behandelt werden, stellt sich die Frage, welche Rolle Teilhabebeeinträchtigungen und speziell Probleme mit der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit in den Behandlungskonzepten spielen.

Dieser Frage wurde im Rahmen einer Analyse von 134 fortlaufend bei den Krankenkassen eingetroffenen Fallberichten für Verhaltenstherapie nachgegangen. Aus den Befunden ließ sich nicht ohne Weiteres ableiten, ob die Therapeuten das Thema der Teilhabe am Arbeitsplatz vernachlässigen. Dennoch werden die Daten als Beleg dafür gewertet, dass die Behandlungsmöglichkeiten, die sich aus der Berücksichtigung von Funktionsbeeinträchtigungen, Kontextbedingungen und speziell auch einer Teilhabeförderung mit Arbeitsbezug ergeben, in der Richtlinienpsychotherapie mehr Beachtung finden könnten bzw. sollten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Psychotherapeut
Homepage: https://www.springer.com/psychology/journal/278

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Referenznummer:

R/ZA8578


Informationsstand: 09.11.2017

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